Alain Gagnon (* 22. Mai 1938 in Trois-Pistoles/Québec; † 26. März 2017 im Hôtel-Dieu de Québec, abgerufen am 23. Mai 2018) war ein kanadischer Komponist und Musikpädagoge.
Leben und Wirken Gagnon erlernte das Klavierspiel autodidaktisch, bevor er von 1951 bis 1958 Klavierschüler von Pater Philippe-Antoine Lavoie am Rimouski Seminary war. Ab 1960 nahm er Orgelunterricht bei Henri Gagnon am Conservatoire de Musique du Québec und Kompositionsunterricht bei Roger Matton an der Universität Laval.
In den Jahren 1964 und 1965 studierte er bei Jocelyne Binet. 1965 erhielt er einen Prix d’Europe, ein Stipendium des Canada Council sowie ein Stipendium des Erziehungsministeriums von Québec und ging nach Paris, wo er bei Henri Dutilleux an der École normale de Musique und bei Olivier Alain an der École César-Franck studierte. 1966 folgten kurze Studienaufenthalte am Institut de Sonologie in Utrecht und bei André-François Marescotti am Genfer Konservatorium. Ab 1967 unterrichtete er Musiktheorie, Analyse und Komposition an der Universität Laval.
Werke Streichquartett, 1964 5 Préludes für Klavier, 1964 Sonata für Klavier, 1964 Le Citharède für mittlere Stimme und Klavier, 1964 Illusions d’antan für mittlere Stimme und Klavier, 1965, Esquisse für Orchester, 1965 Aquarelles für Klavier, 1965 Mirages für Klavier, 1966 Streichquartett, 1966 Sonata für Klavier, 1966 Rumeurs et visions für drei Soprane und Chor, 1966 Sonata für Klavier, 1967 Les Grottes de Castellana für Klavier, 1967 Prélude für Gitarre, 1968 Que je t’accueille für mittlere Stimme und Klavier, 1968 Prélude für Orchester, 1969 Streichquartett, 1970 Septet, 1973 Les Oies sauvages für Sopran und sieben Instrumente, 1973 Largo für drei Gitarren, 1974 Interlude für drei Gitarren, 1975 Bagatelles für Klavier, 1978 Eaux-fortes für Klavier, 1979 Trio für Flöte, Violine und Cello, 1979 Pastourelle für Orgel, 1980 Jeux dans l’espace für Klavier, 1981 Incandescence für Klavier, 1982 Fantaisie lyrique für Altsaxophon und Klavier, 1982 Suite chorégraphique für Orchester, 1983 Ode à l’aurore für Orgel, 1983 Aux sources du soleil für Orchester, 1985 L’Enfant roi für Sopran und Orchester, 1988 Souvenirs d’Iguazu für Altsaxophon und Klavier, 1988
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Kanada) Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Hochschullehrer (Universität Laval) Kategorie:Kanadier Kategorie:Geboren 1938 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann