Nachfolgende Aufstellung beinhaltet die Orte des ehemaligen Herzogtums Braunschweig-Lüneburg im Königreich Westphalen sowie aus den anderen, von den Truppen Napoleon Bonapartes zwischen 1806 und 1813 annektierten Gebieten im ehemaligen Departement der Oker.
Orte im Departement der Oker mini|Das Königreich Westphalen 1808
Das Departement der Oker, mit dem Hauptort Braunschweig an der Oker, die dem Departement seinen Namen gab. Dieser kleine Fluss wurde erst unterhalb von Braunschweig schiffbar. Das Land ist in Norden, ist mit Ausnahme einiger Höhenzüge (Elm, Asse) eben, im Süden durch die nördlichen und westlichen Teile des Vorharzes gebirgig.
Das Departement bestand aus den beiden nördlichen Distrikten des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel, (die Distrikte Wolfenbüttel und Schöningen fast ganz) mit Ausschluss der Ämter Calvörde und Hessen, sowie die Ämter Harzburg, Langelsheim, Lutter und einem Teil des Amtes Seesen und dem Gerichte Bodenburg. Aus dem preußischen Fürstentum Hildesheim, mit Ausnahme einiger Teile, die dem Departement der Leine zugeschlagen waren. Die bisher zu Hildesheim gehörige Stadt Goslar mit ihren Gebieten. Aus Teilen des Fürstentums Halberstadt auf der Nordseite des Bruchgrabens. Aus Teilen des Magdeburgischen auf der linken Seite der Aller sowie einigen Teilen der Fürstentümer Calenberg und Lüneburg.
Die Grenzen des Departements der Oker verliefen nördlich und westlich durch Kur-Braunschweigische Länder. (das Departement der Aller existierte zu dieser Zeit noch nicht) dann südlich entlang der Grenzen zu den Departements Leine und Harz, ebenso entlang des Bruchgrabens zum Departement der Saale. Östlich war das Departement der Elbe. Im Norden waren die Departemente Aller und Elbe, nach Osten das Departement Elbe, gegen Süden die Departemente Saale, Harz und Leine und Richtung Westen die Departemente Leine und Aller.
Distrikt Braunschweig Der Distrikt Braunschweig bestand aus der nördlichen Hälfte des ehemaligen Fürstentums Wolfenbüttel, einige Orte sind anderen Distrikten zugeschlagen worden. Einigen Orten des Schöningischen Bezirks und die nördlichste Gegend des Hildesheimischen, größtenteils entlang der Fuhse.
Begrenzt wurde der Distrikt im Norden vom Hannöverischen, östlich einer Linie von Glendorf im Norden bis zur Grenze zwischen den Kantonen von Königslutter und Schöningen, diese Städte links lassend, bis zum Bruchgraben, südlich vom Bruchgrabens und dem Distrikt Goslar, der bisher die Grenze zum Hildesheimischen bildete, bis zum Dorfe Ölper.
Kantone Orte aus dem Herzogtum Braunschweig aus den umliegenden GebietenBettmarBettmar (Betmar), Bodenstedt, Broistedt, Köchingen, Leidingen (Liedungen), Sierße (Lieske), Vallstedt (Vollstedt),Wahle (Wohle)Braunschweig Stadt-Kanton,Kreuzkloster, Eisenbüttel, St. Leonard, Ölper, Richmond (Richmont), Steinhof bei Watenbüttel, Wittmar, Völkenrode* 7. Mai 1808 in drei Kantone geteiltBraunschweig (West) Sitz in VecheldeBortfeld, Broitzem mit Stiddien (Stiddingen), Denstorf mit Klein Gleidingen, Lamme, Lehndorf und Raffturm (Raffthurm), Rüningen, Sonnenberg (Sonnenburg), Sophiental, Timmerlah (Timmerlade mit Groß Gleidingen), Vechelde mit Vechelade, Watenbüttel mit Gut Steinhof, Wedtlenstedt (Wettenstedt), VölkenrodeBraunschweig (Ost) Sitz in RiddagshausenBienrode, Gliesmarode, Melverode, Querum (Queerum), Rautheim, Riddagshausen mit Klein Schöppenstedt und Schöppenstedter Turm, Rühme mit Wendenturm (Wendenthurm), Thune, Veltenhof, Klein Stöckheim, Wenden,GebhardshagenBruchmachtersen, Calbrecht, Engerode, Ober-Freden und Nieder-Freden, Lichtenberg und Almerhagen, Oster-Linde (Weberlinde), Wester-Linden, Lobmachtersen, Oelber am weißen WegeJerxheimBarnstorf, Beyenstedt (Beierstedt), Dobbeln, Gevensleben, Zollhaus am Hessendamm, Ingeleben, Söllingen, Uehrde, Watenstedt bei Jerxheim, Groß Winnigstedt mit dem Zollhause auf dem Damm, Klein Winnigstedt, Klein-Dahlum, Groß-DahlumZollhaus am KiebitzdammKremlingenAbbenrode, Destedt, Erkerode, Gardessen, Hemkenrode, Hötzum, Lucklum (Luclum) mit Reitlingen, Schandelah, Schulenrode, Obersickte, Niedersickte, Veltheim a. d. Ohe (Velten an der Ohe), Klein VeltheimLafferdeaus dem Preußisches Fürstentum HildesheimGadenstedt, Groß Ilsede, Groß Lafferde, Klein Lafferde, Lengede, Münstedt, Oberg (Obergen)LesseNordassel, Hohenassel, Barbecke, Berel, Burgdorf, Reppner (Repner)Peine StadtkantonDungelbeck, Klein Ilsede, VöhrumPeine, SchmedenstedtPeine LandkantonDuttenstedt (Diedenstedt), Essinghausen, Fürstenau, Rüper, Wense, Meerdorf, Neubrück, einschließlich Ersehof, Wendeburg mit Harvesse, Zweidorf. Woltorf mit Sophienthal und Fürstenau (kamen später zu Braunschweig),RemlingenAchim (Achum), Ackenhausen, Groß Biewende, Klein Biewende, Börßum, Bornum, Hedwigsburg mit Kissenbrück, Neindorf, Sottmar und Donnerburg, Seinstedt, Timmern und Kalme, Hedeper und Wetzleben, Semmenstedt, Wittmar mit dem JägerhausRoklumSalderAlvesse, Bahrum, Bleckenstedt, Engelnstedt, Hallendorf (Hollendorf), Heerte, Lebenstedt, Sauingen, Üfingen, Watenstedt b. Salder, Wierthe,SchöppenstedtBansleben mit der Zingel, Berklingen, Eitzum, Eilum, Küblingen, Mönchevahlberg (Mönch Vahlberg), Große-Rohde, Sambleben (Amtleben) mit Kneitlingen, Schliestedt, Groß Vahlberg, Klein Vahlberg, Warle, Watzum, WeferlingenWendhausenBevenrode, Beienrode, Groß Brunsrode, Klein Brunsrode, Campen, Dibbesdorf, Flechtorf, Hondelage, Hordorf mit Essehof, Lehre, Schapen, Volkmarode, Waggum, Weddel,WolfenbüttelStadtkantonAmpleben, Antoinettenruhe, Gotterslager, RothenWolfenbüttel (West)Sitz in SteterburgAdersheim, Cramme, Beddingen, Fümmelse, Geitelde, Halchter mit Bodenstedter Turm und Montplaisir, Immendorf mit Drütte, Leiferde (Lafferde) mit Thidebach, Leinde, Nortenhof mit Kloster Steterburg, Groß Stöckheim, ThiedeWolfenbüttel (Ost)Sitz in SalzdahlumAhlum, Apelnstedt, Atzum, Ober und Nieder Dahlum, Groß und Klein Dahlum-Groß, Groß und Klein Denkte-, Dettum, Evessen, Gilzum und Hachum, Linden, Mascherode Montplaisir, Salzdahlum (Salz-Dahlum), Volzum, Wendessen
Distrikt Helmstedt Der Distrikt Helmstedt umfasst den östlichen Teil der nördlichen Hälfte des Fürstentums Wolfenbüttel. Teile des Fürstentums waren im Distrikt Schöningen und im Distrikt Neuhaldensleben des Elbe-Departement sowie dem Distrikt Halberstadt des Saale-Departement. Hinzu kam, vom ehemaligen Fürstentum Halberstadt, das Amt Weferlingen links der Aller sowie nördlich des Bruchgraben den Oscherslebenschen Kreis mit einigen Magdeburgischen Ortschaften.
Der Distrikt Helmstedt grenzt nördlich an das Lüneburgische, östlich an die Aller sowie den Magdeburgischen Distrikt, südlich an den Bruchgraben und westlich an den Distrikt Braunschweig.
Kantone Orte aus dem Herzogtum Braunschweig aus den umliegenden GebietenBahrdorfRickensdorf, (Rikkensdorf) mit Blankenkrug, Völpke mit Birkenkrug, Danndorf, Grafhorst mit der Schomburgs-Mühle, Papenrode mit Groß Sisbeck und Klein Sisbeck (Sissbeck), Groß Twülpstedt mit Volkmarsdorf, Klein Twülpstedt mit Rümmer, Meinkot (Meinenkoth) mit Wahrstedt und Büstedt, Nordsteimke, Reislingen mit Neuhaus und SandkrugHehlingenHamerslebenKloster enthält Teils Halberstädter und Magdeburger DörferHammersleben mit dem Kloster und Wegensleben (Wagensleben) Gunsleben, Ausleben, Ottleben (Othleben), Wackersleben, BeckendorfHarbkeWulferstedt (Wulfersdorf),Badeleben, Belsdorf, Marienborn, Sommerschenburg, Sommersdorf, Ummendorf, Völpke (Völpe), WefenslebenHelmstedtStadtkanton Stadt Helmstedt und den Klöstern Marienberg und LudgeriHelmstedtLandkantonEnnerstedt (Emmerstedt) mit Brunsohle, Frellstedt, Räbke mit Brunsleber-Feld, Warberg, WolsdorfMorsleben, Beendorf mit dem Gesundbrunnen und Steinkohlebergwerk, KönigslutterBoimstorf mit Rieseberg, Bornum am Elm, Glentorf, Groß Steinum, Lauingen, Lelm mit Langeleben, Oberlutter, Schickelsheim mit Rottorf, Scheppau mit Rotenkamp, Sunstedt mit Hagenhof, Süpplingen, SüpplingenburgBeienrode, Oschersleben gehörte zum ehemaligen Fürstentum HalberstadtAndersleben, Neu-Brandesleben, Emmeringen, Hornhausen, NeindorfSchöningenAlverstorf (abgebaggert), Büddenstedt, Reinsdorf mit Hohnsleben, Runstedt (abgebaggert), Esbeck (Essebeck), Hoyersdorf (Hogendorf), Laurenti-Kirche und Föhrthum, Offleben, Twieflingen, WobeckVorsfeldeBergfeld und Anebeck (Ahnebeck), Brackstedt, Brechtorf (Brechdorf), Heßlingen (Heslingen), Hoitlingen (Hötlingen) mit Diddische, Kästorf, Rühen mit Eischott, Parsau und Tiddische, Brachstedt und Velstove, Warmenau mit Kestorf, Vorsfelde mit WendschottWolfsburg, Wippermühle mit Wipperhaus und BrechdorfWarsleben gehörte zum ehemaligen Herzogtum MagdeburgBarneberg, Hötensleben, Wormsdorf mit Uplingen (heute: Ueplingen)WeferlingenBarmke und Marienthal, Grasleben, Bahrdorf, Mackendorf, Saalsdorf (Salsdorf) mit Altena, QuerenhorstDöhren mit Wolfsdorf,
Distrikt Goslar Der Distrikt Goslar, bestand, außer der ehemaligen Reichsstadt Goslar, aus dem südlichen Gebiet des Preußischen Fürstentums Hildesheim sowie dem Teil des Braunschweigischen, der nicht zum Harz-Departement (Distrikt Einbeck) kam.
Der Distrikt Goslar grenzt nördlich an den Distrikt Braunschweig, östlich entlang des Flüsschens Ecker an das Saale-Departement, westlich an den Distrikt Hildesheim und schließlich südlich an die Leine- und Harz-Departemts.
Kantone Orte aus dem Herzogtum Braunschweig aus den umliegenden GebietenBockenemBodenstein, Bönnien, Bornum mit der Wilhelmshütte, Mahlum mit Hochstedt, Schlewecke und Nienhagen, Volkersheim, Ortshausen mit Jerze, Klein-Rühden, BockenemBönningen, Bülten, Hary, Groß Ilde, Klein Ilde, Störy (Story), Upstedt, Nette und Werder.GoslarStadtkantonAuerhahn und die anderen Häusern außerhalb der Stadt, die Vorwerke Riechenberg, Grauhof und OhlhofGoslarLandkantonLangelsheimAstfeld mit Juliushütte und Sophienhütte, Langelsheim, Wolfshagen,Hahndorf, JerstedtHarzburgNeustedt mit dem Vorwerk Harzburg, Bündheim, Harlingerode, Schlewecke, Westerode, Oker, Bettingerode (Betingerode) mit dem Altfelder KrugHolle aus dem südlichen Gebiet des Preußischen Fürstentums HildesheimBaddeckenstedt (Baddeckenstedt), Binder, Klein- und Groß-Elbe, Klein- und Groß-Heere, Sehlde, Gustedt, Sillium mit dem Gute Woldenberg, Lamspringeaus dem südlichen Gebiet des Preußischen Fürstentums HildesheimLamspringe mit Rolfshagen, Hommersen mit Glashütte, Neuhof mit Wöllersen, Woltersheusen, Garste mit Netze, Dahlum mit Woldenhausen, Rhüden (Groß-Rhüden), Winzenburg mit Hausfreden, Eyershausen, Ohlenrode, Wetterborn (Wetteborn), Freden Klein-FredenLiebenburgaus dem südlichen Gebiet des Preußischen Fürstentums HildesheimDörnten, Groß Döhren mit Klein Döhren, Heißum, Neuenkirchen (Neukirchen) mit Lüderode, Othfresen (Othfrässen),Lutter a. Bbg.Lutter am Barenberge mit der Deichmühle und Rode, Hahausen mit Neu(en)krug und Pepkenmühle, Haringen, Nauen, Neuwallmoden, Bredeln (bei Hotteln an der Innerste), Ostlutter, Wallmoden (Neu-Wallmoden), UpenSalzgitteraus dem südlichen Gebiet des Preußischen Fürstentums HildesheimBeinum, Flachstöckheim, Gitter am Berge (Dorfgitter), Hohenrode, Mahnert-Groß, Ohlendorf, Ringelheim, Voßpaß, Steinlah, Groß-Flöthe und Klein Flöthe, Mahnert-Klein, Haverlah, KniestedtSchladenaus dem südlichen Gebiet des Preußischen Fürstentums HildesheimBeuchte, Burgdorf, Dorstadt mit dem Kloster Ohrum, Gielde, Heiningen mit dem Kloster, Wehre,VienenburgVom 1. Januar 1810 an kam Wiedelah und Vorwerk Wennerode (Kanton Horneburg) hierher.Immenrode, Lengede, Lochtum, Wettig, Wöltingerode,
Distrikt Hildesheim