Logelheim ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes Alsace Rhin Brisach. Die Bewohner werden Logelheimois und Logelheimoises genannt.
Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Eine Blume“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.
Geografie Die Gemeinde Logelheim liegt in der Oberrheinebene am Fluss Ill, etwa sieben Kilometer südöstlich von Colmar.
Nachbargemeinden von Logelheim sind Sundhoffen im Norden, Appenwihr im Osten, Hettenschlag im Südosten sowie Sainte-Croix-en-Plaine im Süden und Westen.
Geschichte Um 770 hieß der Ort Lageln. Bekannt ist auch, dass Logelheim 1025 dem Grafen von Habsburg und 1224 der Abtei Ebersmunster unterstellt war. Im Jahr 1444 wurde das Dorf durch die Armagnacs zerstört.
Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Logelheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.
Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2018 Einwohner 334 290 301 385 395 406 585 802 837 Quellen: Gemeindeverzeichnis, Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche St. Mauritius (Église Saint-Maurice) mit Ursprüngen vermutlich aus dem 15. Jahrhundert, 1832 teilweise neu gebaut Ehemaliges Bürgermeisteramt, errichtet 1840 mini|Kirche St. Mauritius mini|Ehemaliges Bürgermeisteramt
Regelmäßige Veranstaltungen Am letzten Oktoberwochenende wird das Fête du potiron, das „Melonenkürbisfest“ durchgeführt. Das keltische Fest findet am letzten Wochenende des Monats Juli statt.
Literatur Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 926–927.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Ort an der Ill (Elsass)