Bergkristall ist ein Film des deutschen Regisseurs Joseph Vilsmaier aus dem Jahr 2004 nach der gleichnamigen Erzählung von Adalbert Stifter von 1845.

Handlung

Ein Pfarrer erzählt einer Familie aus der Stadt an Weihnachten die Geschichte vom Bergkristall. Sie handelt von der alten Feindschaft der beiden (fiktiven) Vorarlberger Bergdörfer Millsdorf und Gschaid. Trotz dieser Fehde verlieben sich Sebastian aus Gschaid und Susanne aus Millsdorf ineinander und heiraten, wofür sie von der jeweiligen Dorfgemeinschaft geschnitten werden. Die Lage der Familie wird immer unerträglicher, und Susanne kehrt schließlich in ihr Heimatdorf zurück, wobei sie die Kinder Sanna und Konrad beim Vater lässt. Diese müssen nun jedes Wochenende den langen Weg nach Millsdorf auf sich nehmen, wenn sie ihre Mutter sehen wollen. Beide haben den sehnlichen Wunsch, ihre Familie zusammenzubringen. Dabei kommt ihnen das alte Märchen vom Bergkristall zu Hilfe, der Verliebte wiedervereinen kann. Also machen sich die Kinder auf die Suche danach und finden ihn nach vielen Qualen endlich. Unterdessen machen sich aus jedem der Dörfer Suchtrupps auf, um die Kinder zu finden. Als sie es geschafft haben, ist die jahrhundertealte Feindschaft beigelegt.

Kritiken

Auszeichnungen François Goeske und Josefina Vilsmaier erhielten 2005 auf dem Filmfest München einen Weißen Elefanten für ihre Schauspielleistung und waren für den Undine Award 2005 nominiert.

Quelle der Handlung Adalbert Stifter: Bergkristall. In: ders.: Bergkristall und andere Meistererzählungen. Mit einem Nachwort von Julia Stöcker. Diogenes, Zürich 2005, ISBN 3-257-23531-3.

Weblinks

Rezension von Matthias Ball auf FILMSTARTS.de

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2004 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Heimatfilm Kategorie:Bergfilm Kategorie:Adalbert-Stifter-Verfilmung Kategorie:Joseph Vilsmaier