Der Extremwetterkongress (EWK) wurde 2006 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Öffentlichkeit aus erster Hand über den Stand der Wissenschaften zum Thema extreme Wetterereignisse im Einzelnen und im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu informieren.
Veranstalter des Kongresses war das Hamburger Unternehmen Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK), ein privater Wetterdienstleister. Das Unternehmen wurde 2017 aufgekauft und 2019 liquidiert. Seit 2020 wird der Kongress durch den Meteorologen Frank Böttcher, ehemaliger Mitarbeiter des IWK und 2006 Gründer des Kongresses, veranstaltet. Zwischen 2015 und 2019 gab es keine Extremwetterkongresse, seit 2020 findet die Veranstaltung wieder jährlich statt.
2025 fand dieser Kongress zum 15. Mal statt.
Kongresse: 2006–2014 und ab 2020 Die ersten drei Kongresse sowie alle Kongresse ab 2011 fanden in Hamburg statt, zwei weitere im Klimahaus Bremerhaven. Die Extremwetterkongresse 2012 und 2013 tagten auf dem Gelände von Studio Hamburg. Im Jahr 2020 wurde der 10. Kongress in der Hamburg-HafenCity veranstaltet. Der Extremwetterkongress richtet sich mit einer Vielfalt von Vorträgen aus allen Disziplinen der Klimaforschung an ein breites Publikum und thematisiert die Entwicklung von Extremwetterereignissen sowie Strategien zur Anpassung an künftige Veränderungen des Klimas. Er verlieh den Medienpreis für Meteorologie. Veranstaltet wurde der Kongress vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation.
Jahr Standort Dauer Besucher 16.–17.02.2006 Hamburg 2 Tage 400 22.–23.03.2007 Hamburg 2 Tage 700 26.–28.03.2008 Hamburg 3 Tage 750 19.–21.02.2009 Bremerhaven 3 Tage 750 04.–06.03.2010 Bremerhaven 3 Tage >800 12.–15.04.2011 Hamburg 4 Tage 1.600 20.–23.03.2012 Hamburg 4 Tage 23.–27.09.2013 Hamburg 5 Tage 06.–10.10.2014 Hamburg 5 Tage >5.000 23.–25.09.2020 Hamburg 3 Tage 22.–24.09.2021 Hamburg 3 Tage 28.–30.09.2022 Hamburg 3 Tage 27.–29.09.2023 Hamburg 3 Tage 25.–27.09.2024 Hamburg 3 Tage 24.–25.09.2025 Hamburg 2 Tage 23.–25.09.2026 Hamburg 3 Tage fast 1.000
Im Jahr 2022 wurde der Kongress mit dem EMS Outreach and Communication Award der European Meteorological Society ausgezeichnet.
Medienpreis Der Medienpreis für Meteorologie wurde seit 2007 auf dem Extremwetterkongress vergeben. Bewertet werden die besten Wetterpräsentationen in verschiedenen Kategorien.
+ Preisträger 2007 Kategorie Gewinner Beitrag Fernsehmedien rbb Das Wetter für die ganze Woche Hörfunkmedien Radio NRW Winter & Unwetter 20. Januar 2007 Print-Reportage Hamburger Abendblatt Wetterbericht
+ Preisträger 2008 Kategorie Gewinner Beitrag Fernsehmedien Hessischer Rundfunk Alle Wetter! Hörfunkmedien Radio SAWMeteogroup: . In: meteogroup.com. Ohne Datum. Abgerufen am 2. September 2014. Klimawandel: Prognose für Sachsen-Anhalt Print-Reportage Stuttgarter Nachrichten Klimawandel in Deutschland Web-Anwendung Bender & Gudd Wetter für Microsoft Virtual Earth Fernseh-Dokumentation rbb Mit Sturmjägern unterwegs – Tornados in Deutschland von Heiderose Häsler
Auf dem Extremwetterkongress 2012 wurde das Wetterbild des Jahres gekürt. Dabei belegte Jim Reed den ersten Platz, André Bock und Dennis Oswald belegten Platz zwei und drei.ExtremWetterKongress: Wetterbild des Jahres. In: Facebook.com. 22. November 2011. Abgerufen am 2. September 2014.
Im Jahr 2013 ging der Medienpreis für Meteorologie für das Bild des Jahres an Dennis Oswald (Extremwetter- und Landschaftsfotograf und Stormchaser).ExtremWetterKongress: In: extremwetterkongress.de. Ohne Datum. Abgerufen am 2. September 2014.
Weblinks Offizielle Website (extremwetterkongress.org) Artikel zum 1. Extremwetterkongress in Mitteilungen DMG 01/2006 (PDF; 2,62 MB) Artikel zum 1. Extremwetterkongress in MaxPlanckForschung 1/2006 (PDF; 3,43 MB) Extreme Wetter, Bericht über den 1. Extremwetterkongress 2006 aus Deutschlandfunk
Einzelnachweise
Kategorie:Wissenschaftliche Tagung Kategorie:Meteorologische Organisation (Deutschland) Kategorie:Aktion oder Projekt der Meteorologie und Klimatologie Kategorie:Erstveranstaltung 2006