Die Spitzmauer ist mit einer Höhe von der zweithöchste Berg im Toten Gebirge in Oberösterreich. Die rund 800 Meter hohe Ostwand aus gebanktem Dachsteinkalk verleiht dem Berg von dieser Seite einen formschönen und das Stodertal beherrschenden Gipfelaufbau.

Touristische Erschließung Die erste bekannte touristische Ersteigung erfolgte am 23. Juli 1858 durch den Wiener Botaniker Karl Stoitzner und den Schullehrer H. Langeder mit dem Führer Matthias Hotz, vulgo Haarschlager.Gottfried Hauenschild: Vom Priel auf die Spitzmauer. In: Jahrbuch des Oesterreichischen Alpen-Vereines, Band 4, Wien 1868, S. 119 Der erste Durchstieg durch die Ostwand wurde 1906 von Robert Damberger und Hans Kirchmaier gefunden.

Anstiege Der Berg kann von Hinterstoder aus über das Prielschutzhaus erreicht werden. Dabei sind etwa 1850 Höhenmeter zu überwinden. Vom Prielschutzhaus führt der markierte Weg durch die Klinserschlucht und von deren Ende durch das Tal zwischen Weitgrubenkopf () und Spitzmauer mäßig steil in den Meisenbergsattel westlich des Gipfels. Von dort über Rasenhänge und Felsstufen zum Gipfel.

Durch die Ostwand der Spitzmauer führen einige klassische Touren des Toten Gebirges. Durch den niedrigsten Teil der Nordwand führt der Stodertalersteig, ein Klettersteig der Schwierigkeit B, in den Sattel zwischen Weitgrubenkopf und Spitzmauer.Beschreibung des Steiges auf bergsteigen.com: Stodertalersteig

Literatur

Sepp Wallner: 90 Jahre Spitzmauer-Besteigung. Ein Beitrag zur Erschließungsgeschichte des Toten Gebirges. In: Oberösterreichische Heimatblätter 2(1948)2, S. 172–174,

Einzelnachweise

Weblinks

Spitzmauer - Wanderung vom Priel Schutzhaus über den Klettersteig zur Spitzmauer

Kategorie:Berg in den Alpen Kategorie:Totes Gebirge Kategorie:Geographie (Hinterstoder)