Mit der Enzyklika Sacra virginitas (lat. für „heilige Jungfräulichkeit“), vom 25. März 1954, lobt Papst Pius XII. die Menschen, die sich dem Dienste Gottes im Stand der Jungfräulichkeit weihen.

Das Rundschreiben besteht aus drei großen Kapiteln: „Wesen und Würde der Jungfräulichkeit“ „Verteidigung der Jungfräulichkeit gegen falsche Lehren“ und „Praktische Folgerung“. Im Schlusswort wendet sich der Papst an die Erzieher, die Eltern und die Personen des geweihten Lebens, die in der Verfolgung leben.

Ehelosigkeit und Jungfräulichkeit

Die Lebensform der Jungfräulichkeit und Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen macht frei für den ungeteilten Dienst an Gott. Sie erleichtert auch das geistige und fruchtbare Leben im apostolischen Stand. Diejenigen, die ein Leben der Ehelosigkeit um des Himmelreiches wählen, seien für die Ehre und den Ruhm der Kirche unverzichtbar.

Zölibat Die Alumnen, die gemäß den heiligen und festen Gesetzen das priesterliche Zölibat auf sich nehmen, sollen mit großer Sorgfalt auf diesen Stand hin erzogen werden, sie verzichten darin um des Himmelreiches willen (Vergleiche: Optatam totius 2. Vatikanisches Konzil: Dekret über die Ausbildung der Priester vom 28. Oktober 1965). Darüber hinaus sind sie ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden (Vergleiche: Presbyterorum ordinis 2. Vatikanisches Konzil: Dekret über Dienst und Leben der Priester 7. Dezember 1965).

Lehre der Kirche Pius XII. bedient sich vieler Aussagen der Kirchenväter und Kirchenlehrer, er unterstreicht damit den Wert des Standes der Jungfrauen für das pastorale Leben und hebt hervor, dass die christliche Jungfräulichkeit aus einer langen Tradition der Kirche hervorgegangen ist:

Einzelnachweise

Weblinks Text der Enzyklika (englisch) Zum 50. Jahrestag des Dokuments über die geweihte Jungfräulichkeit (2004)

Kategorie:Werk von Pius XII. Kategorie:Päpstliche Enzyklika Kategorie:Religion 1954