Die Dornier Do 23 war ein in den 1930er Jahren gebauter deutscher Bomber der Dornier-Werke.

Entwicklung Nachdem sich mit der Dornier Do 13 bzw. der Do 11 mehrere schwere Unfälle infolge von Schwingungen des Tragwerks mit anschließendem Bruch der Flächen ereignet hatten, wurde die Spannweite von 28 m auf 25,60 m reduziert. Das erste derart umgebaute Flugzeug flog am 1. September 1934 erstmals. In dieser Ausführung erhielten die ab da produzierten Flugzeuge des Typs sowie die nachträglich umgebauten Do 11 und Do 13 die Bezeichnung Do 23. Weitere Änderungen betrafen die Bugfenster sowie die Drehlafetten der Abwehrbewaffnung.

Von 1934 bis 1935 wurden einige hundert Stück für die Luftwaffe gefertigt, die alle ab 1936 durch die Do 17 ersetzt wurden. Ein Teil der Produktion wurde unter Lizenz durch die Henschel Flugzeug-Werke übernommen. Umgebaute Do 23 wurden während des Krieges als Minenräumer im Rahmen der Minensuchgruppe Mausi sowie versuchsweise für den Einsatz von chemischen Waffen eingesetzt.

Technische Daten mini|Dornier Do 23 '32+626' der II./KG 153, 6. Staffel, Finsterwalde 1936–37

Kenngröße Daten (Do 23 G) Besatzung 4 Länge 18,80 m Spannweite 25,60 m Höhe 5,40 m Flügelfläche 106,6 m² Flügelstreckung 5,9 Leermasse 5708 kg Rüstmasse 6480 kg Zuladung 2720 kg max. Startmasse 9200 kg Triebwerke 2 × BMW VI mit Höchstgeschwindigkeit 262 km/h in Bodennähe Marschgeschwindigkeit 210 km/h in Bodennähe Landegeschwindigkeit 92 km/h Steigzeit 11,5 min auf 2000 m Höhe20,5 min auf 3000 m Höhe Dienstgipfelhöhe 4200 m Reichweite 1350 km Bewaffnung 3 × MG 15 mit je 750 Schuss1000 kg Bomben

Siehe auch Liste von Flugzeugtypen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Bomber Kategorie:Dornier Kategorie:Henschel Flugzeug-Werke Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren Kategorie:Erstflug 1934