Die DFS 193 war ein projektiertes Versuchsflugzeug der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS).
Geschichte Entworfen wurde das Flugzeug 1936 von Alexander Lippisch und dem DFS-Konstrukteur Roth, wobei beide bezüglich der Auslegung verschiedene Meinungen hatten. Das Flugzeug ähnelte im grundsätzlichen Aufbau dem Storch IX von Alexander Lippisch und der Gotha Go 147.
Die DFS 193 war ein zweisitziges schwanzloses Versuchsflugzeug in Hochdeckerbaukonfiguration. Damit sollte die militärische Verwendung von schwanzlosen Flugzeugen untersucht werden. Es war dabei wohl vor allem an die Verwendung als Nahaufklärer gedacht, bei dem der Heckschütze ein fast ungestörtes Schussfeld gehabt hätte. Als Triebwerk war ein Argus As 10 C mit 240 PS vorgesehen. Ein Modell wurde um 1936 im Windkanal der AVA Göttingen untersucht, zum Bau eines Prototyps kam es nicht mehr.
Technische Daten mini|hochkant|Dreiseitenriss Kenngröße Daten Besatzung 2 Länge 5,97 m Spannweite 11,06 m Höhe 3,1 m Flügelfläche 17,08 m² Flügelstreckung 7,2 Leermasse 750 kg max. Startmasse 1065 kg Triebwerke ein Argus As 10 C;
Literatur Heinz J. Nowarra: Die deutsche Luftrüstung 1933–1945. Band 1: Flugzeugtypen AEG – Dornier. Bernard & Graefe, Koblenz 1993, ISBN 3-7637-5465-2. Karl R. Pawlas: Luftfahrt-Lexikon. Beitragskennung: 3161-100-2
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Kategorie:Experimentalflugzeug #:::193 Kategorie:Nicht realisiertes Flugzeugprojekt Kategorie:Nurflügel Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor