Langogne (, ) ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Lozère in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Mende und ist Verwaltungssitz des Gemeindeverbands Communauté de communes du Haut Allier Margeride. Das Bureau centralisateur des gleichnamigen Kantons befindet sich in Langogne. Die Einwohner werden Langonais und Langonaises genannt.

Geografie Langogne liegt nördlich der Cevennen am Oberlauf des Flusses Allier, in den im Norden der Stadt der Langouyrou mündet. Der Stausee Lac de Naussac liegt im Westen des Gemeindegebiets.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2018Einwohner 4184 4096 3760 3542 3380 3095 2969 2886

Bildung und Kultur Das Musée de la Filature des Calquières, le Monde de Filaine beschäftigt sich mit der Textilverarbeitung (Wollspinnerei) in der Region.Website des Museums.

Sehenswürdigkeiten Markthalle aus dem 18. Jahrhundert Chapelle des Pénitents

Verkehr mini|Bahnhof Durch die Stadt verläuft die Nationalstraße N 88.

In Langogne beginnt das Kernstück der Cevennenbahn. Der Bahnhof wurde 1870 von der Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée (PLM) mit deren Abschnitt Langeac–Villefort eröffnet, mit dem Bau der Bahnstrecke Le Puy–Langogne wurde er 1912 vorübergehend zum Trennungsbahnhof. Auf letzterer endete 1950 der Personenverkehr, das Gleis wurde 1981 stillgelegt. Aktuell wird Langogne von Regionalzügen des TER Occitanie und des TER Auvergne-Rhône-Alpes bedient.

Gemeindepartnerschaft Langogne unterhält eine Partnerschaft zur pfälzischen Gemeinde Albisheim (Pfrimm).

Persönlichkeiten Jean-Henri Mazoyer (1882–1960), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Apostolischer Präfekt von Vientiane und Luang-Prabang in Laos François Durand (* 1973), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Valence

Weblinks

Langogne en Lozère Ville de Langogne bei cartesfrance.fr

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Okzitanien Kategorie:Ort am Allier