Die Oidipodeia ist ein kyklisches Epos aus dem 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr.Sabine Föllinger: Genosdependenzen: Studien zur Arbeit am Mythos bei Aischylos. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003, S. 145, Anm. 74. und entstammt dem thebanischen Sagenkreis. Es wurde dem Kinaithon von Lakedaimon zugeschrieben, jedoch gilt seine Autorenschaft in der moderneren Forschung als unsicher.Christos Tsagalis: Early Greek Epic Fragments I. Antiquarian and Genealogical Epic. De Gruyter, Berlin/Boston 2017, S. 183f. Von dem Werk sind nur wenige Fragmente und Testimonia überliefert.Gherardo Ugolini: Teiresias. Untersuchungen zur Figur des Sehers Teiresias in den mythischen Überlieferungen und in der Tragödie. G. Narr, Tübingen 1995, S. 92.

Die Oidipodeia handelte in 6600 Versen vermutlich über die Entführung des Haimons durch die Sphinx und der Befreiung Thebens von der Sphinx durch Ödipus.Christiane Zimmermann: Der Antigone-Mythos in der antiken Literatur und Kunst (= Classica Monacensia. Münchener Studien zur klassischen Philologie. Band 5). Narr, Tübingen 1993, S. 61

Literatur Erich Bethe: Thebanische Heldenlieder. Epen des thebanisch-argivischen Sagenkreises. S. Hirzel, Leipzig 1891, S. 1–28. Bei Archive.org Lexikon der Alten Welt (LAW). Hrsg. von C. Andresen u. a., Albatros, Düsseldorf 2001 (ND), ISBN 3-491-96036-3.

Anmerkungen

Kategorie:Literatur (Altgriechisch) Kategorie:Literarisches Werk der Antike Kategorie:Epos Kategorie:Ödipus Kategorie:Theben (Böotien)