Wickerschwihr () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Colmar-Ribeauvillé, zum Kanton Colmar-2.

Geografie Die Gemeinde Wickerschwihr liegt sieben Kilometer nordöstlich von Colmar.

Geschichte Das Gebiet um Wickerschwihr wurde sehr früh besiedelt. Funde aus dem heutigen Gemeindegebiet werden im Unterlinden-Museum in Colmar gezeigt. Die ältesten Gegenstände werden der Zeit um das Jahr 450 zugeordnet.

Die heute eigenständige Gemeinde entstand 1837 durch die Loslösung von der Gemeinde Holtzwihr.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Wickerschweier als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Colmar im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Am 8. Juni 1940 musste die Dorfbevölkerung durch die Invasion der deutschen Truppen evakuiert werden. Die Befreiung Wickerschwihrs erfolgte am 27. Januar 1945.

+Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017 Einwohner 194 211 306 395 691 610 747 732

Partnerschaft Zusammen mit den Nachbargemeinden Bischwihr, Holtzwihr und Riedwihr unterhält Wickerschwihr partnerschaftliche Beziehungen zur deutschen Gemeinde Bahlingen am Kaiserstuhl.

Persönlichkeiten Michael Felix Korum (1840–1921), von 1881 bis 1921 Bischof von Trier.

Literatur Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 127–128.

Weblinks

Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Ersterwähnung 728 Kategorie:Gemeindegründung 1837