Anton Rolandsson Martin (* Eintrag im Taufregister der Gemeinde Weißenstein (estnisch: Paide kogudus). auf Gut Müntenhof bei Weißenstein, Estland; † 30. Januar 1785Eintrag im Beerdigungsregister der schwedischen Gemeinde zu Åbo (schwedisch: Åbo svenska församling). in Åbo) war ein schwedischer Polarforscher und Botaniker.
Leben Martin begann sein Studium an der Königlichen Akademie in Åbo. Er promovierte am 22. Juni 1757 bei Carl von Linné mit dem Thema Buxbaumia.
Linnaeus vermittelte ihn 1758 auf einen Walfänger, damit er die Polarregion untersuchen konnte. Er konnte jedoch nur wenige Tage auf Spitzbergen bleiben und erforschte dann Norwegen. Er gilt als der erste schwedische Polarforscher. Nach seiner Rückkehr arbeitete er als Tutor in Finnland.
Sein Tagebuch wurde 1881 unter dem Titel Dagbok vid en resa till Norrpolen eller Spitsbergen 1758 veröffentlicht.
Schriften Dagbok hållen vid en resa till Norrpolen eller Spitsbergen, på K. Vetenskaps-Akademiens omkostnad och med ett Grönländska Compagniet i Göteborg tillhörande skepp år 1758. In: Årsboken Ymer. Band 1, 1881.
Quellen Svenska Familj-Journalen. Band VII, årgång 1868 Kurzbiographie (schwedisch)
Weblinks
Dissertation von Anton Rolandsson Martin (3 MB; PDF-Datei) Gut Müntenhof Eintrag in Nordisk familjebok, Band 17, 1912, Spalten 1106–1107
Einzelnachweise
Kategorie:Botaniker (18. Jahrhundert) Kategorie:Polarforscher (Arktis) Kategorie:Schüler von Linné Kategorie:Schwede Kategorie:Geboren 1729 Kategorie:Gestorben 1785 Kategorie:Mann