Fritz-Jochen Kopka (* 14. April 1944 in Güstrow) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Leben

Fritz-Jochen Kopka wuchs in Mecklenburg auf. Er absolvierte eine Lehre als Schriftsetzer in Schwerin, Pößneck und Güstrow. Von 1965 bis 1969 studierte er an der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Von 1969 bis 1970 und – nach Ableistung seines Wehrdiensts – erneut von 1972 bis 1975 war er beim Fernsehen der DDR tätig. Von 1975 gehörte er der Redaktion der Literaturzeitschrift Temperamente an; von 1979 bis 1989 war er Redakteur der Zeitung Sonntag. Danach folgte eine Zeit als freier Journalist. 1990 nahm Kopka am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Von 1991 bis 1997 war er Redakteur bei der Wochenpost, anschließend Reporter für Die Woche. Seit 2002 lebt er als freier Schriftsteller in Berlin.

Fritz-Jochen Kopka ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Werke

Barbara Thalheim, Höhlen-, Drachen- und Trotzdem-Lieder, Fulda 1988 Linker Charme, München 1989 (zusammen mit Jutta Voigt) Rügen, München 2004 (zusammen mit Johann Scheibner, in der Reihe Reisen in Deutschland)

Herausgeberschaft

Das erste Haus am Platz. 32 Übernachtungsversuche, Berlin 1982 (zusammen mit Martin Stephan) Irgendwo nirgendwo, Berlin 1988 (zusammen mit Martin Stephan) Konstantin Wecker: Das macht mir Mut, Berlin 1989 Und diese verdammte Ohnmacht, Berlin 1991 (zusammen mit Daniela Dahn)

Weblinks http://www.beschreiber.de/index.php/fritz-jochen-kopka

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