Nausiß ist ein Dorf im Ortsteil Herrnschwende der Stadt Weißensee im Landkreis Sömmerda in Thüringen.

Lage Nausiß befindet sich östlich nur etwa einen Kilometer von Herrnschwende auch in der fruchtbaren Unstrutniederung östlich hinter Greußen. Die Schwarzburgsche Helbe fließt in einem nach Süden ausholenden Bogen um den Ortskern.

Geschichte Das Dorf wurde 1228 erstmals urkundlich erwähnt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 189. Nausiß gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Weißensee. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Weißensee im Regierungsbezirk Erfurt der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.

Am 1. Juli 1950 wurde das Dorf nach Herrnschwende eingemeindet. Es war immer landwirtschaftlich geprägt. Die Bauern wurden zur Zeit der DDR zwangskollektiviert.

Sehenswürdigkeiten Kopfweide Weißensee St. Maria (Nausiß)

Tourismus Durch Nausiß führt der Radweg Nr. 3, nach Norden über Frömmstedt nach Bilzingsleben, nach Süden über Weißensee und Schallenburg nach Alperstedt.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda Kategorie:Geographie (Weißensee, Thüringen) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sömmerda) Kategorie:Ort an der Unstrut Kategorie:Ersterwähnung 1228 Kategorie:Gemeindeauflösung 1950