Michel Gonneville (* 31. Juli 1950 in Montreal) ist ein kanadischer Komponist.
Leben und Wirken Gonneville studierte Klavier an der École de musique Vincent-d’Indy und zugleich ab 1969 am Conservatoire de musique de Montréal (CMM) Komposition und Musikanalyse bei Françoise Aubut, Gaston Arel, Irving Heller und Gilles Tremblay. Während der Darmstädter Ferienkurse 1974 nahm er an Seminaren von Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel und Iannis Xenakis teil.
Von 1975 bis 1978 lebte Gonneville in Europa. Hier besuchte er Kompositionskurse bei Stockhausen in Köln und arbeitete im Studio für elektronische Musik der Musikhochschule Köln mit Hans Ulrich Humpert. Er war in Lüttich Student von Henri Pousseur und beteiligte sich an einer kollektiven Komposition in Rolf Gehlhaars Kompositionsstudio. Außerdem studierte er auch bei Johannes Fritsch und Frederic Rzewski.
Nach seiner Rückkehr nach Kanada unterrichtete er am Conservatoire de Rimouski, am CMM sowie der Universität Ottawa. 1983 begann er ein Dissertationsstudium bei Serge Garant, John Rea und Marcelle Deschênes an der Universität Montreal, wo er ab 1985 auch unterrichtete. 1987 nahm er am Canadian Music Festival and Conference der University of San Diego teil. Von 1997 bis 2015 unterrichtete er Komposition und Analyse am CMM.
Werke
Weblinks Webpräsenz Michel Gonneville
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Kanada) Kategorie:Geboren 1950 Kategorie:Mann Kategorie:Kanadier