mini|250px|Früheres , heute Museum der Stadt mini|250px|Früheres Gebäude der Stadtverwaltung, heute Bibliothek

ist eine kleine Stadt im der Region auf der Nordinsel von Neuseeland.

Namensherkunft Einer Legende nach, die sich je nach Quelle etwas anders liest, erklomm , ein - des aus der Gegend um und Sohn des - , auf einer Rückreise zu seinem Stamm den Berg, der später genannt werden sollte. Von der Aussicht auf Land und Meer, die er von dort oben hatte, soll so überwältigt gewesen sein, dass er „“ ausgerufen haben soll, was in Neuseeland mit „“ (deutsch: Liebe zur See! Liebe zur Küste!) übersetzt wird. Es wird interpretiert, dass damit die See und das Land gemeint waren.

Andere vom Stamm der erzählen, dass es , Sohn von , dem Anführer des -Kanus war, der dies getan hat, und in wird diese Tat noch einem anderen Anführer zugesprochen.

Wie auch immer die Geschichte sich zugetragen hat, wurde aus dem Namen (Liebe) die Bedeutung (Land) und (See), die Liebe für das Land und die See, und der Berg anfänglich genannt. Später wurde für den Berg daraus verkürzt und die entstehende Siedlung nach dem Berg benannt.

Geographie Die Stadt befindet sich rund 46 km nordöstlich von und 47 km südsüdöstlich von im Bassin an der westlichen Flanke der . Durch den Ort verläuft der , der mit verbindet und nach Norden mit der . Nordöstlich der Stadt liegt der , 952 m hoch und Namensgeber des Ortes. Durch fließt der , und nördlich der Stadt befindet sich das sumpfige Tiefland der .

Geschichte wurde offiziell am 25. November 1880 mit der Eröffnung der 3 km weiter südöstlich liegenden Goldfelder gegründet. Während sich der Ort durch den Goldbergbau entwickelte, wuchs 1886 zu einer kleinen Stadt und 1896 zur (kleine Stadt mit eigener Verwaltung).

Die Entwicklung von wurde aber wesentlich durch die Schenkung der heißen Quelle des Ortes durch den -, an die britische Krone 1882 beeinflusst. Die heiße Mineralquelle, die zuvor von den ortsansässigen genutzt wurde, stand jetzt erholungsuchenden Europäern zur Verfügung. Die 1886 eröffnete Eisenbahn, ein Abschnitt der East Coast Main Trunk Railway, brachte Touristen nach , und mit der Eröffnung des im Jahr 1889 entwickelte sich unter der Kontrolle des schnell zu einem landesweit bekannten Kur- und Erholungsort.

Am 9. Juni 1883 erschien die erste Tageszeitung . Später wurde sie in umbenannt und erschien so bis in das Jahr 1986.

1895 war der „Goldrausch“ in dem benachbarten vorbei, sodass sich die Bevölkerung von über 2.000 Einwohnern innerhalb von fünf Jahren auf einige Hundert reduzierte. Viele von den Gebäuden der Goldgräberstadt wurden auf Rollen durch das Tal nach gezogen und dort wieder aufgebaut.

Nach Eröffnung des Kaimai-Tunnels 1978 wurde der Abschnitt der East Coast Main Trunk Railway, der über die Kaimai Range und durch die Karangahake Gorge führte, aufgegeben. Die Bahnstrecke durch Te Aroha wurde dadurch zunächst Teil der Nebenstrecke nach Thames und ist inzwischen stillgelegt.

behielt seine Bedeutung als Kur- und Erholungsort bei, bis Anfang der 1980er Jahre Bedenken über die Reinheit und Qualität des Badewassers in der aufkamen. 1983 wurde das Bad geschlossen und abgebaut. Die Gebäude des blieben allerdings erhalten und stehen heute unter Denkmalschutz. Das Hauptgebäude, das , wird nun als Museum des Ortes genutzt.

Bevölkerung Zum Zensus des Jahres 2013 zählte der Ort 3906 Einwohner, 3,7 % mehr als zur Volkszählung im Jahr 2006.

Wirtschaft Hauptwirtschaftsfaktor der Region um stellt heute die Milchwirtschaft mit dem milchverarbeitenden Gewerbe dar. Schafzucht, Fleischverarbeitung, Holzverarbeitung und Düngemittelproduktion sind weitere Erwerbszweige. Die heißen Quellen ziehen immer noch Touristen und Erholungsuchende an, doch hat dieser Wirtschaftszweig nicht mehr die Bedeutung früherer Jahre.

Geysir Mokena mini|250px| Geysir Der einzige auf der südlichen Hemisphäre vorkommende Kaltwassergeysir befindet sich in . Der kommt aus einer Tiefe von rund 70 m und fördert täglich bei einem Intervall von 40 Minuten rund 28.000 Liter kristallklares Wasser zu Tage, das zwischen 75 und 85 °C warm ist.

Der Geysir wurde nach dem - benannt.

Persönlichkeiten Edward James O’Donoghue (1900–1994), - und spieler Susan Te Kahurangi King (* 1951), Künstlerin Judith Collins (* 1959), Politikerin der Wayne Werder (* 1972), Squashspieler Keith Robinson (* 1976), Rugbyspieler

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Te Aroha

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Region Waikato