mini|Palazzo Rospigliosi Zagarolo ist eine italienische Gemeinde, die zur Metropolitanstadt Rom in der italienischen Region Latium gehört, mit Einwohnern (Stand ).
Geographie mini|links|Lage von Zagarolo in der Metropolitanstadt Rom Zagarolo liegt 36 km östlich von Rom und 6 km westlich von Palestrina. Die Altstadt von Zagarolo liegt auf einem ca. zwei Kilometer langen Tuffhügel zwischen zwei Tälern, etwa in der Mitte zwischen den Albaner Bergen und den Monti Prenestini. Sie liegt unterhalb von Palestrina zwischen der Via Prenestina und der Via Casilina. Der Teilort Valle Martella liegt entlang der Via Prenestina Nuova. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhe von 65 bis
Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 2 (mittel gefährdet).
Zagarolo ist Mitglied der Comunità Montana dei Castelli Romani e Prenestini.
Die Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn Gallicano nel Lazio, Palestrina, Rocca Priora, San Cesareo, Monte Compatri und Rom.
Verkehr 25px Zagarolo liegt 8 km von der Auffahrt San Cesareo auf den Autobahnzubringer zur Autobahn A1 Autostrada del Sole entfernt. 42px Zagarolo wird von der Via Casilina (Staatsstraße SS 6), die den Ort mit Rom verbindet, erschlossen. 42px Außerdem wird die Gemeinde von der SS 155 durchquert, die von San Cesareo nach Frosinone führt.
25px|FL6 Zagarolo hat einen Bahnhof der Regionalbahnstrecke Bahnstrecke Rom–Cassino–Neapel in 3 km Entfernung vom Ortszentrum. Er ist auch Haltepunkt an der Regionalbahnlinie FL6 Rom–Cassino.
23px|airport Der nächste internationale Flughafen Rom-Fiumicino befindet sich in 57 km Entfernung.
Geschichte Möglicherweise wurde der Hügel von Zagarolo bereits in der Antike von der latinischen Stadt Gabii aus besiedelt. Dokumentarisch fassbar wird der Ort allerdings erst, als ihn Papst Johannes XIII. im Jahr 970 seiner Schwester Stefania und damit den Grafen von Tusculum übergab. Nach deren Untergang kam Zagarolo an die Familie Colonna. Während der Auseinandersetzungen zwischen den Colonna und dem Papst wurde der Ort mehrmals zerstört. 1670 wurde er an die Rospigliosi verkauft, deren Bautätigkeit die Altstadt ihr heutiges Aussehen verdankt. Der Palazzo Rospigliosi, der die Stadt dominiert wurde erst 1980 an die Gemeinde verkauft.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001 2011 Einwohner 5.512 5.415 5.140 5.477 6.107 7.004 10.047 12.735 16.930 Quelle ISTATStatistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.
Politik Lorenzo Piazzai (PD) wurde im Mai 2015 zum Bürgermeister gewählt. Sein Mitte-links-Bündnis stellt auch mit 10 von 16 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat.La Repubblica, abgerufen am 26. Juni 2015. Er löste seinen Parteifreund Giovanni Paniccia (2010–2015) ab, der nicht mehr kandidierte.Information des Innenministeriums
Bürgermeister von Zagarolo: 2000–2010: Daniele Leodori (PD), jetzt Präsident der Regionalversammlung der Region Latium 2010–2015: Giovanni Paniccia (PD) seit 2015: Lorenzo Piazzai (PD)
Partnerstädte Nelahozeves, Mittelböhmen Six-Fours-les-Plages, Côte d’Azur
Sehenswürdigkeiten Der Palazzo Rospigliosi geht auf eine Burg der Colonna aus dem 11. Jahrhundert zurück und wurde ab dem 16. Jahrhundert zu einer prachtvollen Residenz umgebaut. Er beherbergt heute das Touro College Rome. Die Kirche San Pietro, mit ihrer auffälligen elliptischen Kuppel, wurde ab 1670 errichtet. Die Piazza Guglielmo Marconi stellt eine einheitliche barocke Komposition dar mit dem Palazzo di Gonfalonieri (heute Rathaus), dem Palazzo della Giustizia und der Kirche San Lorenzo
Typische Produkte In Zagarolo wird Wein angebaut, vor allem der Weißwein Zagarolo Tufaio DOC.
Am ersten Sonntag im Oktober findet die Sagra dell'Uva, das Fest der Weintraube, statt.
Söhne und Töchter Goffredo Petrassi (1904–2003), Komponist Angelo Infanti (1939–2010), Schauspieler
Literatur Axel Christoph Gampp: Die Peripherie als Zentrum: Strategien des Städtebaus im römischen Umland 1600–1730. Die Beispiele Ariccia, Genzano und Zagarolo = Manuskripte für Kunstwissenschaft in der Wernerschen Verlagsgesellschaft 50. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1996. ISBN 978-3-88462-949-9
Weblinks
Informationen über Zagarolo Zagarolo auf www.comuni-italiani.it (italienisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Latium