mini|hochkant|Fanny von Wilamowitz-Moellendorff. Motiv: Geni.com. Fanny Gräfin von Wilamowitz-Moellendorff, geborene Fanny Malin Huldine Freiin Fock (* 3. Mai 1882 in Stockholm; † 5. Juni 1958 ebenda),Henrik Fock: Släkten Fock. Personer och händelser under 450 år. 3. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2013, ISBN 978-91-7463-052-7, S. 151 (schwedisch).Historical Person Search. Fanny Malin Huldine Fock (1882–1958). In: Ancestry.com, abgerufen am 20. Januar 2022 (englisch). war eine schwedische Schriftstellerin.

Leben und Werk Fanny Fock war die Tochter eines adeligen schwedischen Offiziers, Carl Alexander Fock, geboren 1854, und der Huldine Beamish geboren 1857. Fanny hatte mindestens zwei jüngere Schwestern, Elsa und Mary.

Sie heiratete 1903 den deutschen 1871 gebürtigenGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. 1898. Jahrgang 71, Justus Perthes, Gotha 15. November 1897, S. 1174. Militärattaché Wichard Hugo Henning von Wilamowitz-Moellendorff-Gadow, ältester Sohn und Erbe des Wichard von Wilamowitz-Moellendorff der Ältere und seiner Ehefrau Anna Luise geb. gräfin von Bassewitz. Ihr Mann fiel 1916 im Ersten Weltkrieg.Vgl. Wilamowitz-Moellendorff, Wichard Hugo Henning von, In: Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Auflage-Online-Ressource. In: Edition Konrad Reich. Hinstorff, Rostock/Schwerin 2011.

Aus der Ehe stammt die 1904 in Potsdam gebürtige Tochter Dagmar von Wilamowitz-Möllendorff, die in den 1950er Jahren unvermählt bei Berchtesgaden lebte.

Fanny von Wilamowitz-Moellendorff veröffentlichte einen Gedichtband in schwedischer Sprache sowie eine Lebensskizze ihrer verstorbenen Schwester Carin Göring, der ersten Ehefrau von Hermann Göring. Bis 1943 erschien das Buch in 733.000 Exemplaren. Fanny von Wilamowitz-Moellendorff war eine bekennende Nationalsozialistin.

Werke (Auswahl) Dikter. Stockholm : Wahlström & Widstrand, 1910 Resan till det okända landet Tyskland 1933. Stockholm : Ringförl., 1933 Carin Göring. Nachwort Martin Sommerfeldt. Berlin : Warneck, 1933 Erinnerungen und Begegnungen. Berlin : Warneck, 1936

Literatur Karl Karlsson Leijonhufvud (till Frhr. Ekeberg): Svensk Adelskalender För År (Jahr) 1906. Åttonde Argång (Jahrgang 8), Mit Familie: Fock (Frhr). Nr. 39: Fanny Malin Huldine. P. A. Norstedt & Söners Verlag, Stockholm 1905/1906, S. 173. Hans-Albrecht Koch: Wilamowitz-Moellendorff, Fanny Gräfin von. In: Walther Killy, ff. Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie, 1. Auflage, Band 1999-10: Thibaut - Zycha. K. G. Saur, München 1999, ISBN 3-598-23160-1. ISBN 3-59-8250-36-3, S. 494. Rengha Rodewill: Die Pappenheims – Aus den Tagebüchern einer Berliner Familie 1910–1920, Friedrich Fröbel, Maria Montessori: Revolutionäre Ideen von Kindheit. (E-Book), Artesinex Verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-9821614-1-9.

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