Die Schöntalspitze (, nach anderen Angaben Klier: Alpenvereinsführer Stubaier Alpen, siehe Literatur) ist ein Gipfel in den Stubaier Alpen in Tirol, der als Vorposten im Nordostgrat der Grubenwand aufragt. Gut einen Kilometer nördlich liegt der ungefähr gleich hohe Zischgeles, mit dem die Schöntalspitze ebenfalls durch einen Grat verbunden ist. Westlich des Gipfelaufbaus liegt mit dem Zischgelesferner ein kleinerer Gletscher, die Schöntalspitze selbst ist jedoch ein reiner Felsberg.
Der einfachste, markierte Anstieg führt von Süden vom Westfalenhaus über die Zischgenscharte (), die westlich unweit des Gipfels liegt. Der sehr kurze Anstieg von der Scharte zum Gipfel weist einige Kletterstellen auf, die allerdings versichert sind. Vom Westfalenhaus sind auf diesem Weg 2½ Stunden zu veranschlagen. Von Norden aus führt ein Weg von St. Sigmund bzw. der Pforzheimer Hütte durch das Gleirschtal und über den zum größten Teil abgeschmolzenen Zischgelesferner zur Scharte. Besonders im obersten Teil auf Höhe des Zischgelesferners ist der nördliche Anstieg zur Scharte erheblich von Erosion betroffen und stark versichert. Als alternativer Übergang von der Pforzheimer Hütte zum Westfalenhaus wurde aus diesem Grund eine markierte Route über die zwischen Schöntalspitze und Zischgeles gelegene Schöntalscharte sowie Äußeres und Inneres Schwarzjöchl markiert. Im Winter wird die Schöntalspitze als Skitour jedoch weitaus häufiger von Lüsens über das Schöntal und die Nordostflanke bestiegen.
Literatur und Karte mini|links|Die Schöntalspitze von Nordosten aus gesehen Walter Klier: Alpenvereinsführer Stubaier Alpen, Bergverlag Rother, München 2006, ISBN 3-7633-1271-4 Dieter Seibert: Leichte 3000er, Bruckmann Verlag, München 2001, ISBN 3-7654-3677-1 Alpenvereinskarte Blatt 31/2, 1:25.000, Stubaier Alpen; Sellrain, ISBN 3-928777-73-4
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Berg in den Stubaier Alpen Kategorie:Geographie (St. Sigmund im Sellrain)