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Csepel SC ist ein ungarischer Sportclub aus dem XXI. Bezirk von Budapest, der Donauinsel Csepel im Süden der Stadt. Der Verein wurde 1912 als Csepeli Torna Klub („Turnverein“) gegründet. Csepel SC gewann in den Jahren 1942, 1943, 1949 und 1959 vier Mal die Landesmeisterschaft im Fußball und spielte bis zum Abstieg in der Saison 1996/97 51 Spielzeiten in der ersten ungarischen Liga, der Nemzeti Bajnokság I.

Die Fußballabteilung wurde nach Abschluss der Saison 2001/02 aufgelöst. Die Mannschaft befand sich damals in der zweiten Spielklasse. Sie spielte im Stadion Béke téri, welches 14.000 Zuschauer aufnehmen kann.

Der Verein war vormals auch unter Namen wie Csepeli Weisz Manfred FC, Csepel Vasas, Csepeli Munkas TE, und in der ersten Hälfte der 1990er als Csepel SC-Kordax bekannt.

Bedeutung haben dieser Tage unter anderem die Volleyball-, Ringer und Radfahrer-Abteilungen des Vereines. Historisch beachtenswert sind auch die Handball-, Kanu- und Box-Sektionen. Die Volleyball-Männer erreichten 1973 das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger.

Namensänderungen Der Verein firmierte im Verlauf seiner Geschichte unter den folgenden Namen

1912: Csepel Csepeli Torna Klub 1932: Csepel Csepel Football Club 1937: Csepeli WMFC Weisz Manfréd Football Club Csepel 1944: Csepel Csepel Sport Club 1947: Csepel Csepeli Munkás Torna Egyesület 1950: Csepeli Vasas Csepeli Vasas Sport Egyesület 1958: Csepel Csepeli Sport Club 1993: Csepel Csepel Sport Club - Kordax 1996: Csepel Csepel Sport Club

Bedeutende Sportler László Klauz (Ringen, 1973–1994) Der Vizeweltmeister von 1989 (griechisch-römisch, Superschwergewicht) errang auch acht ungarische Meisterschaften. Weitere bedeutende Ringer: Árpád Ritter, István Kovács, Károly Bajkó

Ferenc Németh (Moderner Fünfkampf, ab 1954) Németh gewann Einzel- und Mannschaftsgold bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom.

Der Verein auch hat bedeutende Olympioniken wie András Balczó, Tibor Berczelly, Aladár Gerevich, Károly Fatér und Bertalan Papp hervorgebracht.

Fußball Bei der einzigen Teilnahme im Europapokal der Landesmeister schied der Verein 1959 in der Qualifikation gegen Fenerbahçe Istanbul aus.

1981 wurde Csepel Zweiter im Mitropacup hinter dem 1. FC Tatran Prešov. Der letzte größere Erfolg war der vierte Platz in der nationalen Liga in der Saison 1982/83.

Im Jahr 2000 wurde die Fußballabteilung mit der Kampfmannschaft des Zweitligisten III. Kerületi TVE aus Óbuda im III. Bezirk im Norden von Budapest vereinigt. Die gemeinsame Mannschaft spielte die nächsten zwei Jahre unter dem Csepeler Namen in Csepel. Die Jugendmannschaften verblieben getrennt.

Die Fußballabteilung des Csepel SC wurde nach Ablauf der Saison 2001/02 aufgelöst. Mit Beginn der 2003/04 Saison nahm der nunmehr III. Kerületi TUE genannte seinerzeitige Fusionspartner den Seniorenspielbetrieb mit vielen Spielern aus den Vorgängermannschaften und der eigenen Jugend wieder auf und erhielt Startberechtigung für die vierte Liga.

Diese Mannschaft überstand die Saison unbesiegt und stieg umgehend in die dritte Liga, NB III, auf, wo der Verein bis heute (2022/23) anzutreffen ist. Csepel SC spielt zwar zurzeit (2022) nur in der vierten Liga (BLASZ I.) nimmt immer noch den achten Rang in der Ewigen Tabelle der ersten Ungarischen Liga ein.

Titel Ungarischer Meister: 1942, 1943, 1948, 1959

Trainer Jenő Kalmár (1947–1948) Spieler József Tóth (195?–195?), Der 12-fache ungarische Nationalspieler nahm auch an der Weltmeisterschaft 1954 teil. Zoltán Czibor (1951–1952), Nachdem er Csepel verlassen hatte, wurde er Teil der Goldenen Elf, die die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1952 und die Vize-Weltmeisterschaft 1954 errang. Pál Csernai (1948–1955), Zweifacher ungarischer Nationalspieler, der später ein erfolgreicher Trainer wurde und unter anderem mit FC Bayern München und Benfica Lissabon einige Titel errang. Robert Kilin (1993–1994), ausgeliehen von FC Inter Sibiu.

Basketball Die Basketballabteilung des Csepel SC gehörte in den 1970er und 1980er Jahren zu den erfolgreichsten ungarischen Mannschaften und nahm in dieser Zeit regelmäßig an Europapokal-Wettbewerben teil.

Erfolge Ungarischer Meister (3): 1972, 1973, 1989 Ungarischer Pokalsieger (5): 1971, 1974, 1976, 1984, 1985

Volleyball László Buzek

Erfolge Ungarischer Meister: 1968–1970 1973, 1974, 1976–1979, 1982 Ungarischer Pokalsieger: 1969–1972, 1974, 1976, 1978–1982

Einzelnachweise

Kategorie:Fußballverein aus Budapest Kategorie:Ungarischer Volleyballverein Kategorie:Ungarischer Basketballverein

Kategorie:Ungarischer Handballverein Kategorie:Ungarischer Eishockeyclub Kategorie:Vereinsgründung 1912