mini|AAKM-Cemevi in der Waldemarstraße in Berlin-Kreuzberg mini|AAKM-Cemevi Das Berlin Alevi Toplumu – Cemevi (Alevitische Gemeinde zu Berlin e.V.) ist ein alevitisches Gebetshaus und Gemeindezentrum in Berlin und Mitglied im Dachverband „Almanya Alevi Birlikleri Federasyonn“ (Alevitische Gemeinde Deutschlands) betrieben.
Allgemeine Informationen Das neue Gemeindehaus wurde am 6. November 1999 durch Otto Schily eröffnet und ist neben sechsundsiebzig Moscheen in der Hauptstadt immer noch das einzige Gotteshaus der in der Türkei offiziell nicht anerkannten Aleviten. In Deutschland leben ca. 800.000 Aleviten. Dem Cemevi gehören 3.000 Mitglieder an., Qantara am 5. Januar 2005
Gebäude Das Cemevi war ursprünglich eine Neuapostolische Kirche. Das an der Waldemarstraße in Berlin-Kreuzberg befindliche Gebäude gehört seit den 2000er Jahren dem alevitischen Kulturverein.
Bedeutung Der Berliner Politiker Özcan Mutlu äußerte sich bei seiner Eröffnungsrede über die Bedeutung des AAKM-Cem-Hauses in Berlin:
„Die Errichtung eines Cem-Hauses in der Bundeshauptstadt hat deshalb einen hohen Stellenwert, weil nach jahrzehntelanger Assimilationspolitik in den Herkunftsländern, die Aleviten in Europa und Deutschland die Möglichkeit bekamen, sich zu ihrem Glauben und ihrer Herkunft zu bekennen, und sich zu artikulieren. Die freiheitlich demokratische Grundordnung, erlaubt es, den Glauben zu erfahren, zu leben und zu pflegen. Wir finden heute eine alevitische Gemeinschaft vor, die auf der einen Seite einen Existenzkampf führt und auf der anderen Seite einen Selbsfindungsprozeß durchlebt. In diesen Zeiten kommt den Cem-Häusern eine große Bedeutung zu. Sie fungieren als Orte der Emanzipation und Öffnung zugleich. Sie fördern die Integration und tragen zu einem Miteinander der Kulturen bei.“, 6. November 1999
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