Schelechow () ist eine Stadt in der Oblast Irkutsk (Russland) mit Einwohnern (Stand ).
Geographie Die Stadt liegt am Südrand der Ebene nördlich des Ostsajan, etwa 20 km südwestlich der Oblasthauptstadt Irkutsk, am Fluss Irkut, einem linken Nebenfluss des Angara.
Die Stadt Schelechow ist der Oblast administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.
Schelechow liegt an der Transsibirischen Eisenbahn (Station Gontscharowo, Streckenkilometer 5204 ab Moskau) sowie der Fernstraße M55 Irkutsk–Tschita.
Geschichte Schelechow entstand ab Anfang der 1950er Jahre als Satellitenstadt von Irkutsk im Zusammenhang mit der Errichtung des Irkutsker Aluminiumwerkes. 1956 wurde der schnell wachsende Ort zur Siedlung städtischen Typs und nach dem Seefahrer und Unternehmer Grigori Schelichow benannt, allerdings in einer abweichenden, weniger verbreiteten Schreibweise des Familiennamens. 1962 wurde das Stadtrecht verliehen.
Seit 2005 besteht eine Städtepartnerschaft mit Nomi in Japan.
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1959 13.044 1970 29.889 1979 40.561 1989 47.702 2002 47.520 2010 47.943 Anmerkung: Volkszählungsdaten
Wirtschaft Stadtbildbestimmend ist das heute zu RUSAL gehörende Aluminiumwerk mit angeschlossener Produktion von Silizium (SAO Kremni) usw. Daneben gibt es den Kabelhersteller Irkutskkabel sowie Betriebe der holzverarbeitenden Industrie und Bauwirtschaft.
Söhne und Töchter der Stadt Andrei Walerjewitsch Baschkirow (* 1970), Eishockeyspieler Jewgeni Wiktorowitsch Mitkow (* 1972), Volleyballspieler
Einzelnachweise
Weblinks
Webseite der Stadtverwaltung (russisch) Schelechow auf mojgorod.ru (russisch)
Kategorie:Ort in der Oblast Irkutsk Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1962