miniatur|Zerstörtes Armenierviertel von Schuscha nach dem Pogrom im März 1920. In der Bildmitte die Ghasantschezoz-Kathedrale. miniatur|Ruinen in Schuscha, März 1920 Das Pogrom von Schuscha ereignete sich in der zu diesem Zeitpunkt größten Stadt Bergkarabachs im März 1920.World Directory of Minorities, S. 145 (Minority Rights Group, Miranda Bruce-Mitford)Kalli Raptis, Nagorno-Karabakh and the Eurasian Transport CorridorCommission de Refugies, France (PDF) Es richtete sich gegen die armenischen Bewohner, deren Anteil an der Gesamtbevölkerung der Stadt 1916 53,3 % betrug und führte zu deren weitgehender Auslöschung. Das Massaker geschah während des Armenisch-Aserbaidschanischen Krieges, als aserbaidschanische Truppen die armenischen Einwohner von Schuscha angriffen und zwischen dem 22. und 26. März 1920 töteten. Die Armenierviertel der Stadt Schuscha wurden dabei vollständig zerstört. Die Angaben über die Anzahl der Todesopfer gehen weit auseinander und liegen zwischen 500Thomas de Waal. Black Garden: Armenia and Azerbaijan through Peace and War. ISBN 0-8147-1944-9.Richard G. Hovannisian: The Republic of Armenia, Vol. III: From London to Sèvres, February–August 1920 und 20.000Lords Hansard, Text für 1. Juli 1997 (170701-19) bzw. 30.000.Игорь Бабанов, Константин Воеводский: Карабахский кризис, Санкт-Петербург, 1992 Die sowjetische Enzyklopädie von 1970 gibt 2.096 Todesopfer an.Большая Советская Энциклопедия, третье издание (1978) Ein Teil der Armenier konnte fliehen, es blieben kaum überlebende Armenier in der Stadt zurück.World Directory of Minorities, S. 145 (Minority Rights Group, Miranda Bruce-Mitford)Kalli Raptis, Nagorno-Karabakh and the Eurasian Transport CorridorCommission de Refugies, France (PDF)Lords Hansard, Text für 1. Juli 1997 (170701-19)
Siehe auch Völkermord an den Armeniern Armenierpogrom in Baku 1918
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Einzelnachweise
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