mini|hochkant=0.7|Grabstätte von Elisabeth Stepanek Elisabeth Stepanek (* 26. August 1952 in Wien; † 16. Jänner 1995 ebenda) war eine österreichische Schauspielerin.

Leben Nach der Matura am Abendgymnasium erhielt sie Schauspielunterricht am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. 1972 nahm sie ein Engagement am Schauspielhaus Bochum unter Peter Zadek an. Sie blieb bis 1976 und spielte unter anderem Jessica in Der Kaufmann von Venedig, Teresa in Behans Die Geisel und Eliza in Shaws Pygmalion. Danach trat sie an Hamburger, Münchner und Berliner Bühnen auf. Als Nachwuchsschauspielerin wurde sie mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet.

In Fernsehfilmen wirkte sie ab 1972 mit, darunter in der Rolle der Maria Huber im 4., 5. und 6. Teil des Sechsteilers Alpensaga. 1981 wurde sie als Hauptdarstellerin in dem Spielfilm Der Mond ist nur a nackerte Kugel bekannt. Hier spielte sie das verträumte Bauernmädchen Anni, das schließlich heiratet und danach in einen neuen Alltagstrott verfällt.

Stepanek wurde am Hernalser Friedhof (R-90) bestattet.

Filmografie 1972: Wildwechsel 1975: Eiszeit 1977: Aus einem deutschen Leben 1977: Die Geisel 1977: Heinrich 1978: Der Mann im Schilf 1979: Alpensaga, Teil 5 – Der deutsche Frühling 1980: Deutschland, bleiche Mutter 1980: Alpensaga, Teil 6 – Ende und Anfang 1981: Der Mond ist nur a nackerte Kugel 1981: Trokadero 1981: Die Ortliebschen Frauen 1981: Die Berührte 1981: Bäume ausreißen 1982: Die Erbtöchter 1983: Katzenspiel 1984: Tatort – Freiwild 1985: Rauhnacht

Literatur Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 983.

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