Claus Blume (* 1958 in Seesen) ist ein deutscher Medienkünstler, Regisseur und Autor.

Leben Blume studierte Freie Kunst an der HBK Braunschweig (Film und Video, 1980–1986) und war Meisterschüler bei Büttenbender. 1986–1988 studierte er bei Birgit Hein und Wilhelm Hein (Regisseur). Seit 1992 ist er freier TV-Regisseur und Autor. Er lebt in Bayern und in Niedersachsen.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Videos Kniespiel I - III, in denen aus Videomaterial bayerischer Volkstanzgruppen durch am Ton orientierten Schnitt ein rasantes Cut-up entsteht. Im Jahr 1989 war Blume mit dem Video Kniespiel in der 9. Ausgabe des Videokunst-Magazins Infermental vertreten, das u. a. auf dem 19. internationalen forum des jungen films in Berlin gezeigt wurde. 1994 gewann er den 6. Marler Video-Kunst-Preis.

Künstlerische Arbeiten / Projekte (Auswahl) Videos Eclipse 1984 borderline 1984 touch screen 1986 Pictomotion 1986 Kniespiel I - III 1988–1989 eins, zwei, drei, vier 1992 Wer war Claus Blume 1995 REMIX 1998 The Art of Sports 1998 je suis de tout mon coeur 2005/2006 Salzburg Souvenir 2006 Quanto 2010 Touch Screen 2 2018

Videoinstallation Telespiel 1 1984 touch screen Installation 1986 Hommage á I.B. 1992 media symbol 1995 ensemble 5 2000

Performance 365 - Performance Tag für Tag 1987 Die Prospektoren 1987 Under Cover 1987 Under Cover II 1988 Der perfekte Narziss 2006 Ist das der König? 2006

Webprojekte Das Lederhosenmuseum 1997 videoart 1998

Ausstellungen (Auswahl) 1988: Marler Video-Kunst-Preis 1993: Museum of Modern Art (New York): Gruppenausstellung VIDEO ART, 1976 - 1990 THE GERMAN CONTRIBUTION 1995: 6. Marler Video-Kunst-Preis 2012: Kunst im Tunnel (Düsseldorf): Gruppenausstellung Bilder gegen die Dunkelheit. Videokunst aus dem Archiv des imai im KIT

Literatur

Weblinks Lederhosenmuseum Videoart

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Mann Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1958