Bruno Ertler (* 29. Januar 1889 in Pernitz, Niederösterreich; † 10. Dezember 1927 in Graz) war ein österreichischer Schriftsteller.
Leben Bruno Ertler entstammte einer Postmeisterfamilie. Während seiner Schulzeit wurde er 1904 Mitglied der pennal-conservativen Burschenschaft Styria Graz. Während seines Studiums war er einer der Mitgründer des Vereins Deutscher Studenten VDSt Philadelphia Graz. 1916 promovierte er zum Dr. phil. und unterrichtet später als Lektor für Zeitungswesen an der Karl-Franzens-Universität Graz. Als Autor ist Bruno Ertler vor allem durch seine beiden Dramen Das Spiel von Doktor Faust (1923) und Belian und Marpalye (1924) bekannt. Er ist auf dem St.-Leonhard-Friedhof in Graz beigesetzt. In Pernitz gibt es die nach ihm benannte Bruno-Ertler-Gasse und in Graz die Dr.-Bruno-Ertler-Straße .
Werke Der Glücksbecher, dramatisches Märchen, 1911 Heimkehr, Nocturne in einem Akt, 1917 Die tote Frau, eine Szene aus der Weinlese (gemeinsam mit Julius Franz Schütz), 1917 Eva Lilith, Gedichte, 1919 Venus im Morgen, Novelle, 1921 Venus die Feindin, Novelle, 1921 Die Königin von Tasmanien, Novellen, 1921 Wenn Zwei das Gleiche tun, drei Einakter, 1921 Das Spiel vom Doktor Faust, ein deutsches Stück im Volkston, 1923 Belian und Marpalye, Traumspiel, 1924 Begegnung im Wald, Novellen, 1936 Damenspiel, Novelle, 1940
Literatur
(PDF; 190 kB) Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 175–176.
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