Mark Eins, gebürtig Mark Christiansen, wurde aus einem Flensburger Waisenheim adoptiert als Edmund Brummer (* 8. März 1956 in Flensburg) und ist ein deutscher Musiker, Maler und Schauspieler.

Leben Mark Eins unternahm 1974 von Flensburg aus eine Weltreise, die zwei Jahre dauerte, und studierte die Musikkultur der Welt vor Ort. 1976 heuerte er für zwei Jahre auf einem Frachter an und arbeitete als Matrose.

1978 zog Mark Eins nach West-Berlin um und gründete mit Gudrun Gut die Band DIN A Testbild. In ihrem Stil lassen sich schon Elemente der späteren Technomusik erkennen. Sie sind musikalisch ihrer Zeit voraus. Auftritte im SO36 in Berlin und im Ratinger Hof in Düsseldorf folgten.

1979 erschien die erste Single mit dem Titel Abfall Garbage/Glas Konkav. Auf dem Silvesterkonzert im Quartier Latin in Berlin trat DIN A Testbild zusammen mit Bands wie Tempo und White Russia auf.

1980 erster Plattenvertrag mit dem Label von Klaus Schulze Innovative Communication. In Zusammenarbeit mit Klaus Schulze wurden die LPs Programm 1 und Programm 2 produziert. Auftritt beim Festival Genialer Dilletanten im Berliner Tempodrom zusammen mit Einstürzende Neubauten, Die Tödliche Doris und Frieder Butzmann. Aktion mit der Malerin Barbara Heinisch im Künstlerhaus Bethanien, Berlin, das Bild OSTERN II, Sammlung Pax-Christi-Kirche, Krefeld entsteht. Mark Eins spielte die männliche Hauptrolle in dem Film Rote Liebe von Rosa von Praunheim und komponierte die Filmmusik.

1982 erschien Programm 3 von DIN A Testbild. Mark Eins wirkte als Darsteller in Rosa von Praunheims Film Rote Liebe mit und spielte die Hauptrolle in dem Kurzfilm Ginger Hel von David Vostell und komponierte die Filmmusik.

1984 lehnte Innovative Communication das neue Album von DIN A Testbild Programm 4 ab. Die extravagante Mischung aus Pop und Techno ist zu experimentell und ein paar Jahre zu früh für den noch vom Neue Deutsche Welle geprägten Mainstream.

Ab 1985 tritt Mark Eins vermehrt als Solokünstler auf und stellt seine Bilder in verschiedenen Galerien aus.

1989 erschien der Sampler The Voice of Music mit Titeln von Laurie Anderson, Tangerine Dream und DIN A Testbild. Im selben Jahr erscheint die CD Leipzig und Coca Cola. 1990 erscheint Best of DIN A Testbild. 1993 Sex und Chaos.

Im Jahr 2006 gründete Mark Eins sein eigenes Label mit dem Namen Testbild Music und veröffentlichte Fractal Trash und Bleeding Heart. Mit DIN A Testbild Programm 5 setzte Mark Eins 2007 die Anfang der 1980er Jahre begonnene Programmserie fort. 2010 Veröffentlichung des Albums DIN A Testbild Programm 6. 2017 veröffentlichte Mannequin Records Programm 4.

Diskografie DIN A Testbild 1979: Abfall/Garbage 1980: Programm 1 1981: Programm 2 1982: Programm 3 1982: Triptychon 1984: Come into my Satisfactory Best Of Programm 1 und 2 2007: Programm 5 Sample Attack 2009: 12inch Compilation on Belgium Label Flexx Going Tutu 2010: Programm 6 Collage 2017: Programm 4

Mark Eins 1989: TV Junk and New Beat Funk 1989: Leipzig & Coca Cola 1990: Best Of Programm 1, 2, und 3 1993: Sex’n Chaos 2002: Fractal Trash Bleeding Heart 2006: Trash Painting 1999 limited Edition 100/100 2007: Programm 5 Sample Attack 2010: Programm 6 Collage

Sampler 1979: SO 36 – Vinyl 1980: In die Zukunft Hamburg – Vinyl 1989: The Voise of Music Vol. 1 – Vinyl/CD 1989: The Voice of Music Vol. 2 – Vinyl/CD 2005: Berlin Super 80 – Vinyl/CD 2005: Festival Genialer Dilletanten – Vinyl/CD 2011: German Punk & Wave 1978-1984 Vol.1

Filmmusik 1980: Rote Liebe 1982: Ginger Hel

Filmografie Schauspieler 1978: Das Wasserhuhn – Regie: Stanislaw Ignacy Witkiewicz 1980: Rote Liebe – Regie: Rosa von Praunheim 1982: Ginger Hel – Regie: David Vostell

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Einzelnachweise

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