miniatur|right|Karl von Schleswig-Holstein-Gottorf Karl August von Schleswig-Holstein-Gottorf, auch Carl (* 26. November 1706 auf Schloss Gottorf in Schleswig; † 31. Mai 1727 in Sankt Petersburg) war Prinz von Schleswig-Holstein-Gottorf aus dem Hause Oldenburg sowie protestantischer Fürstbischof von Lübeck.
Leben Karl August war der älteste Sohn des Lübecker Fürstbischofs Christian August von Schleswig-Holstein-Gottorf. Er folgte seinem verstorbenen Vater 1726 als 41. Bischof nach.
Kaiserin Katharina I. verlobte, nach dem Tod Peters des Großen ihre Tochter Elisabeth mit Karl August, zu dem die Großfürstin eine aufrichtige Zuneigung fasste. Karl August reiste nach Sankt Petersburg, um die spätere Kaiserin zu heiraten. Der geplante Hochzeitstermin musste wegen einer Erkrankung der Mutter jedoch verschoben werden. Katharina I. starb 1727, und 13 Tage später starb auch Karl August an den Pocken. Elisabeth beschloss, unverheiratet zu bleiben. Sein nächstjüngerer Bruder Adolf Friedrich übernahm das Amt des Bischofs. Später wurde dieser König von Schweden.
Sein Leichnam wurde nach Lübeck überführt und in der Fürstbischöflichen Grabkapelle im Lübecker Dom beigesetzt.
Vorfahren
Anmerkung: Aufgrund von innerfamiliären Hochzeiten sind Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf und seine Frau Maria Elisabeth gleich zweifache Ur-Großeltern von Karl August.
Literatur Ernst-Günther Prühs: Geschichte der Stadt Eutin. Struve’s Verlag, Eutin 1994, ISBN 3-923457-23-5.
Weblinks World Statesmen: German States to 1918 F-M
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