Keresztéte ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Encs im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén. Sie zählt von der Fläche und Einwohnerzahl zu den kleinsten Gemeinden des Kreises.
Geografische Lage Keresztéte liegt in Nordungarn, 46 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Miskolc, 23 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Encs und gut 2 Kilometer südlich der Grenze zur Slowakei. Die höchste Erhebung auf dem Gemeindegebiet ist der 299 Meter hohe Berg Csonkahegy. Nachbargemeinden sind Perecse, Krasznokvajda, Szászfa und Pamlény.
Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 36 Häuser und 144 Einwohner auf einer Fläche von 689 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Torna im Komitat Abaúj-Torna.
Sehenswürdigkeiten Holzskulptur Szüretelő Lavendel-Festival Römisch-katholische Kapelle Krisztus Király, die gleichzeitig als Schulhaus diente Traditionelle Wohnhäuser Weltkriegsdenkmal für die Opfer beider Weltkriege
Wirtschaft und Tourismus Keresztéte ist von der Landwirtschaft geprägt. Bedeutsam ist der Obstbau (Äpfel) auf gut 200 Hektar Fläche. Der Ort wird vom Cserehát-Rundwanderweg (rote Wegbezeichnung) berührt. Es gibt einfache Ferienwohnungen in ehemaligen Bauernhäusern.
Verkehr Keresztéte ist nur über die Nebenstraße Nr. 26125 erreichbar. Es bestehen Busverbindungen nach Szászfa und einmal am Tag nach Miskolc. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich südöstlich in Forró-Encs.
Literatur Keresztéte – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Keresztéte 2017.
Einzelnachweise
Weblinks
Keresztete