Forró ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Encs im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.

Geografische Lage Forró liegt in Nordungarn, ungefähr 33 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Miskolc und grenzt im Osten an die Kreisstadt Encs. Nachbargemeinden sind Fancsal, Hernádszentandrás, Ináncs, Detek und Beret.

Geschichte Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 294 Häuser und 1281 Einwohner auf einer Fläche von 3423 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szikszó im Komitat Abaúj-Torna.

Sehenswürdigkeiten Kakas Csárda, erbaut im 18. Jahrhundert, ehemals ein Gasthaus, heute befindet sich dort die Bücherei und im ersten Stock das Abaúji Múzeum mit volkskundlicher Sammlung Römisch-katholische Kirche Nagyboldogasszony, ursprünglich im 14. Jahrhundert erbaut, 1729 im barocken Stil umgebaut, der Turm wurde erst 1762–1763 hinzugefügt Römisch-katholische Kapelle Nepomuki Szent János, erbaut in den 1780er Jahren im spätbarocken Stil Skulptur Várakozás, erschaffen 1982 von István Borsos Skulpturenpark, mit Statuen von Szent István király, Lajos Kossuth und Imre Nagy, erschaffen von Sándor Nemes

Verkehr Durch Forró verläuft die Hauptstraße Nr. 3, von der die Landstraße Nr. 2625 in Richtung Fancsal abzweigt. Über den Bahnhof Forró-Encs ist die Gemeinde angebunden an die Bahnstrecke Miskolc–Košice.

Einzelnachweise

Weblinks

Forro