Der Ochsentaler Gletscher ist ein Gletscher am nördlichen Fuße des Großen und Kleinen Piz Buin (zu Deutsch: „Ochsenspitze“), des höchsten Berges Vorarlbergs. Von der Bielerhöhe sieht man ihn schon vom Ende des Silvrettasees im gleichnamigen Ochsental.

Inzwischen weit von seiner Gletscherzunge entfernt liegt die Wiesbadener Hütte. In den 1950er Jahren lag seine Zunge auf etwa 2260 m und somit noch unterhalb des Alpenvereinhauses.Vogis-Luftbild der 1950er Jahre Östlich wird er vom Wiesbadner Grätle und westlich vom Signalhorn begrenzt. Ab etwa 1965, als bis zu 75 % der Alpengletscher vorübergehend wieder wuchsen, stieß auch die Zunge des Ochsentaler Gletschers nochmals vor. Nach einem Maximum um 1980 setzte dann ein kontinuierlicher Rückgang ein.Die 1980er-Vorstoßperiode der AlpengletscherVogis-Luftbildvergleich ab 1950er Jahre Inzwischen stark geschmolzen, dient er immer noch als der traditionelle Weg zur Besteigung des Piz Buin, obwohl er wegen seiner vielen Spalten nur gesichert begangen werden sollte. Im Vergleich zu Messbeginn ist der Gletscher (Stand 2024) um 912 m zurückgegangen. Im Zeitraum von September 2023 bis September 2024 betrug der Rückgang 17,8 m.

Der Ochsentaler Gletscher gilt als der Ursprung der Ill.

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