Die Feldaist ist ein 52 km langer Fluss im oberösterreichischen Mühlviertel.

Lauf Sie entspringt in der Nähe der Kirche St. Michael in Oberrauchenödt (Gemeinde Grünbach) in einer Seehöhe von 880 Metern, östlich der Bezirkshauptstadt Freistadt, und fließt in einem nordwestlichen Bogen nach Rainbach. Im Gegensatz zur etwas längeren östlich gelegenen Waldaist (56 km) hat die westlich gelegene Feldaist keine Quellflüsse.

Der anschließende Abschnitt bis Freistadt nennt sich Thurytal, verläuft dann weiter in südlicher Richtung, vorbei an Kefermarkt und Pregarten, und vereinigt sich bei Hohensteg in der Gemeinde Tragwein mit der von links kommenden Waldaist zur Aist, welche schließlich in die Donau mündet. Die Feldaist entwässert ein Gebiet von 265,5 km².

Zuflüsse Die bedeutendsten Zuflüsse sind wohl der Edlbach, die Jaunitz, die Feistritz, der Lester Bach und die Flanitz.

Umfassendere Auswahl der Zuflüsse von der Quelle zur Mündung: Edlbach, von rechts nahe dem Stubenhof von Rainbach im Mühlkreis-Kerschbaum Kerschbaumer Bach, von rechts Lackerbach, von rechts vor Rainbach im Mühlkreis Prembach oder Lichtenauerbach, von links nahe Grünbach-Helbetschlag Grünbach, von links nahe Grünbach-Radlesgut Schlager Bach, von links vor Freistadt Bockauer Bach, von rechts in Freistadt Manzenreither Bach, von links gegenüber Freistadt Mitterbauerbach, von links Jaunitz, von rechts am Ortsende von Freistadt Galgenbach, von rechts bei Freistadt-Galgenau Walchshoferbach, von links an der Pührmühle bei Lasberg-Grub Krumpmüllerbach, von links an der Krumpmühle bei Grub Feistritz oder Feistritzbach, von links an der Haltestelle Lasberg-St. Oswald Grieblerbach, von links bei Lasberg-Siegelsdorf Lester Bach, von rechts nach Kefermarkt Flanitz oder Flanitzbach oder Elmbergerbach, von links nahe Kefermarkt-Harterleiten Dambach, von links nahe Pregarten-Wörgersdorf Wörgersdorfer Bach, von links nahe Wörgersdorf Mahrersdorfer Bach, von rechts nach der Wintermühle bei Hagenberg im Mühlkreis-Mahrersdorf Silberbach, von links nahe Pregarten-Silberbach (Bach von Stockwies), von rechts gegenüber der Giemböcksiedlung von Pregarten-Aist (Bach von Hinterarnberg), von rechts nahe Ried in der Riedmark-Aistbergthal

Orte an der Feldaist

Grünbach Rainbach im Mühlkreis Freistadt Kefermarkt Hagenberg im Mühlkreis Pregarten Wartberg ob der Aist Schwertberg

Flora und Fauna, Landschaftsschutzgebiet Feldaisttal 1986 wurde der Abschnitt des Feldaisttales zwischen den Gemeinden Wartberg ob der Aist und Pregarten zum ersten Landschaftsschutzgebiet Oberösterreichs erklärt (Feldaisttal lsg01), mit 45 Hektar.Verordnung des Landes Oberösterreich zum auf utanet.at/fkronsch (private Linksammlung)

In der Feldaist hauptsächlich vorkommende Fischarten sind: Bachforelle, Bachsaibling, Äsche und Döbel.Feldaist II (Wentzel’sche Gutsverwaltung Weinberg). Oberösterreichischer Landesfischereiverband

Verkehr und Wanderwege Die Feldaistsenke war bereits in vorhistorischer Zeit eine natürliche Verkehrsfurche zwischen Donau und Moldau, wie jungsteinzeitliche, bronzezeitliche und hallstättische Funde bezeugen.Lorenz Hirsch: Die Anfänge und die Entwicklung des Marktes Pregarten. Ein Beitrag zur Siedlungs- und Verkehrsgeschichte der Feldaistsenke. In: Oberösterreichische Heimatblätter. Jahrgang 8, Linz 1954, S. 129–147 ().

Durch das Feldaisttal im Bereich zwischen Pregarten und Kefermarkt führt auch die Trasse der Summerauer Bahn.

Zwischen Kefermarkt und der Kriehmühle bei Wartberg verläuft ein Wanderweg entlang der Feldaist.

Film Herbert Hanz: Das Feldaisttal – Vom Ursprung der Feldaist bis zur Mündung in die Donau – Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. 107 min, DVD erhältlich beim Gemeindeamt Grünbach (Oberösterreich).

Literatur Michael Hofer: Das Hochwasser 2002 an Feldaist und Aist. Schadens- und Sofortmaßnahmenmonitoring. Diplomarbeit, Universität für Bodenkultur, Wien 2004. Klaus Berg, Clemens Gumpinger, Simonetta Siligato: Wehrkataster der Aist und ihrer Zuflüsse. Gewässerschutz-Bericht 41. Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft, Linz 2009, S. 56–58 (land-oberoesterreich.gv.at [PDF; 5.844 kB]).

Weblinks

Fischereirevier Freistadt auf lfvooe.at .

Einzelnachweise

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