Stuart N. Lake (* 23. September 1889 in Rome, New York; † 27. Januar 1964 in San Diego, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Autor, der sich überwiegend mit dem sogenannten „Wilden Westen“ beschäftigte.
Sein bekanntestes Werk ist die 1931 erschienene Biografie Frontier Marshal über Wyatt Earp, welche die Legende über diesen Revolverhelden maßgeblich begründete. Die Biografie basiert auf Erzählungen des 80-jährigen Earp, die Lake (offenbar ungeprüft) in publikumswirksamer Form präsentierte und damit grundlegend dazu beitrug, das heute gültige Klischee vom Wilden Westen weiter zu untermauern, das bereits durch diverse Groschenromane, insbesondere die von Ned Buntline über Buffalo Bill in den 1870er Jahren, aufgebaut worden war.
Filmografie Folgende Filme basieren auf Lakes Büchern: 1967: Winchester 73, Remake für das Fernsehen 1953: Powder River (Der neue Sheriff) 1950: Winchester ’73 1946: My Darling Clementine (Faustrecht der Prärie, Tombstone bzw. Mein Liebling Clementine) 1944: Wells Fargo Days bzw. The Man from Tascosa 1940: The Westerner (In die Falle gelockt bzw. Der Westerner) 1939: Frontier Marshal 1937: Wells Fargo (Frisco-Express) 1934: Frontier Marshal (Das Geheimnis der Goldmine) 1928: Buck Privates
Weblinks
Leseprobe „Frontier Marshal“ auf www.skyways.org (englisch)
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