Maja Schöne (* 1976 in Stuttgart) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Werk Nach dem Abitur und einem Praktikum an einer kleinen Stuttgarter Bühne und einer Regiehospitanzvgl. Ein Preis für Maja Schöne, die Kindfrau des Theaters, Die Welt, abgerufen am 20. September 2007 beschloss sie, Schauspielerin zu werden. 1997 begann sie ein Studium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, das sie im Jahr 2001 abschloss.Maja Schöne bei castforward.de, abgerufen am 20. Januar 2022Maja Schöne bei der Agentur Hoestermann, abgerufen am 21. Juni 2025 Daneben spielte sie am Schauspielhaus Bochum. Ihr erstes Theaterengagement nach dem Studium erhielt sie ab Februar 2001 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. An dieser Spielstätte trat sie in diversen Rollen auf, so als Amalia in Schillers Räuber und als Gretchen in Jan Bosses Inszenierung des Faust I. Für ihre Rolle in Jan Bosses Roberto Zucco erhielt sie 2002 den Nachwuchsförderpreis der Freunde des Deutschen Schauspielhauses.

Von 2007 bis 2009 spielte sie am Schauspiel Köln, als erstes die Brunhild in Friedrich Hebbels Die Nibelungen. Für diese Rolle erhielt sie beim Theaterfestival NRW die Auszeichnung als beste Darstellerin. Seit 2009 hat sie ein Engagement am Thalia Theater in Hamburg.

Ihr Kameradebüt feierte sie 2001 in Isabel Kleefelds ARD-Produktion Schluss mit lustig!, gefolgt von regelmäßigen Arbeiten für Film und Fernsehen. 2004 folgte ihr Kinodebüt in Mark Schlichters Film Cowgirl neben Alexandra Maria Lara, der ihr eine Nominierung für den Undine Award einbrachte. Von 2008 bis 2013vgl. TV-Wagnis: Die Schöne im Fernsehen, TV Spielfilm, abgerufen am 8. Juni 2017 spielte sie in den Stuttgarter Folgen der Krimireihe Tatort die Frau des Ermittlers Bootz. 2011 war sie in der Hauptrolle von Brigitte Berteles Film Der Brand als Vergewaltigungsopfer auf der Suche nach Vergeltung zu sehen; für diese Rolle erhielt sie 2013 auf der Berlinale den Deutschen Schauspielerpreis als beste Hauptdarstellerin.vgl. Berlinale: Preise und ein verbotener Film, Die Presse, abgerufen am 8. Juni 2017

Von 2017 bis 2020 spielte sie in der Netflix-Produktion Dark die Rolle der Hannah Kahnwald.

Filmografie (Auswahl) 2001: Schluss mit lustig! 2003: Großstadtrevier (Fernsehserie, Folge: Tod einer alten Dame) 2004: Cowgirl 2004: Der Traum vom Süden 2005: Tatort: Im Alleingang 2006: Stubbe – Von Fall zu Fall: Verhängnisvolle Freundschaft 2007: Polizeiruf 110: Dunkler Sommer 2008: Buddenbrooks 2008: 1. Mai – Helden bei der Arbeit 2009: Zarte Parasiten 2009: Wanna Be (Kurzfilm) 2009: Summertime Blues 2009: Tatort: Oben und unten 2010: KDD – Kriminaldauerdienst – Chancen 2011: Polizeiruf 110: Feindbild 2011: Der Brand 2012: Stralsund – Blutige Fährte 2013: Bella Block: Hundskinder 2014: Sternstunde ihres Lebens 2015: Blochin – Die Lebenden und die Toten (TV-Miniserie, 4 Folgen) 2017: Neu in unserer Familie (Zweiteiliger TV-Film) 2017–2020: Dark (Fernsehserie, 26 Folgen) 2019: Blochin – Das letzte Kapitel (Fernsehfilm) 2019: Eine fremde Tochter 2022: Der Mann der die Welt aß 2023: Polizeiruf 110: Ronny 2023: Unbestechlich (Fernsehfilm)

Tatort (Fernsehreihe) (als Julia Bootz)

2008: Hart an der Grenze 2008: In eigener Sache 2009: Tödliche Tarnung 2009: Das Mädchen Galina 2009: Altlasten 2010: Blutgeld 2010: Die Unsichtbare 2011: Grabenkämpfe 2011: Das erste Opfer 2012: Scherbenhaufen 2012: Tote Erde 2013: Spiel auf Zeit 2015: Preis des Lebens 2020: Du allein

Hörspiel und Feature (Auswahl) 2011: David Zane Mairowitz: Marlov und der Alfa Spider – Regie: Jörg Schlüter (Hörspiel – WDR) 2012: Ulrich Land: Jede Wette – Regie: Ulrich Lampen (Feature – NDR) 2013: Andreas Maus und Karmen Frankl: Die Nokia-Karawane – Regie: Karmen Frankl (Feature – WDR) 2019: Maryam Zaree: Kluge Gefühle. Flucht aus Syrien – Regie: Andrea Getto (Hörspiel – NDR) 2021: John Steinbeck: Jenseits von Eden – Regie: Christiane Ohaus (Hörspiel in acht Teilen – NDR) 2023: Castle Freeman: Der Klügere lädt nach – Regie: Irene Schuck (Hörspiel – SWR) 2023: Castle Freeman: Herren der Lage – Regie: Silke Hildebrandt (Hörspiel – SWR) 2023: Gesine Schmidt: Digital Afterlife. Für immer und dich – Regie: Jörg Schlüter (Hörspiel – WDR)

Auszeichnungen 2002: Nachwuchsförderpreis der Freunde des Deutschen Schauspielhauses 2008: Beste Darstellerin beim Theaterfestival NRW 2011: German Independence Award – Hervorragende schauspielerische Leistung beim Internationalen Filmfest Oldenburg für Der Brand 2013: Deutscher Schauspielerpreis (Beste Schauspielerin Hauptrolle für Der Brand) 2017: Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares für ihre Darstellung der Nana in Geld am Thalia Theater

Weblinks

(mit Fotogalerie) Maja Schöne bei castforward.de Maja Schöne bei der Agentur Hoestermann

Einzelnachweise

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