mini|Das Logo der NASCAR-Serie Der NASCAR Rookie of the Year Award ist eine Auszeichnung für den besten Neuling (Rookie) in einer NASCAR-Serie.

Geschichte Der Rookie of the Year Award wurde in der Top-Division der NASCAR, der heutigen Cup Series, erstmals im Jahre 1954 vergeben. Gewinner des Awards war Blackie Pitt. Von 1958 bis 1973 wurde von NASCAR dann offiziell jährlich ein Rookie of the Year gewählt, allerdings gab es damals noch kein spezielles Punktsystem, welches erkennbar machte, welcher Fahrer Rookie of the Year war. Es war so, dass sich NASCAR-Offizielle zu einer Versammlung trafen, auf der der Fahrer ausgesucht wurde, der ihrer Meinung nach der beste war. Seit 1974 nutzt NASCAR ein deutliches, unmissverständliches Punktesystem, so dass für jeden klar erkennbar ist, wer die Rookie of the Year-Auszeichnung erhält.

Punktesystem Grundregeln Die Neulinge erhalten Punkte für die 17 besten Rennen, die sie im Laufe einer NASCAR Cup-Saison hatten. Der bestplatzierte Neuling erhält zehn Punkte, der Zweitbeste neun, der Drittbeste acht usw. Jeder Neuling, der sich für ein Rennen vor Anmeldeschluss meldet, erhält mindestens einen Punkt, unabhängig davon ob man sich letztendlich qualifiziert oder wo man im Rennen landet.

Bonuspunkte Bonuspunkte werden in den folgenden Fällen vergeben: Wenn ein Fahrer in den Top 10 sein Rennen beendet. Für den ersten Platz würde er dann zehn Punkte erhalten, für den zweiten Platz neun Punkte und so weiter. Nach jedem Segment. Die NASCAR-Saison ist in drei Segmente unterteilt: Segment 1 sind die ersten zehn Rennen, Segment 2 sind die darauf folgenden zehn Rennen und Segment 3 die restlichen Rennen der Saison. Im Sprint Cup wären dies 16 Rennen, in der Craftsman Truck Series nur fünf. Der bestplatzierte Neuling in der Fahrergesamtwertung am Ende der Saison erhält zehn Zusatzpunkte. Dies muss nicht zwangsläufig auch der bestplatzierte Fahrer der Rookie-Wertung sein, da die Punktesysteme sehr verschieden sind.

Gremium In der letzten Woche der Saison trifft sich ein fünfköpfiges Gremium aus Fahrern und NASCAR-Offiziellen. Angehörige und Teammitglieder der Anwärter auf den Rookie of the Year-Titel dürfen nicht daran teilnehmen. Dieses Gremium bewertet die Neulinge an den folgenden Kriterien: Verhalten gegenüber den Offiziellen Verhalten auf der Rennstrecke Persönliches Auftreten und Verhalten in der Presse

Sollte es nötig sein durchzugreifen, dann wird dieses Gremium einen Fahrer möglicherweise leicht bestrafen, um nicht das Ansehen der NASCAR zu gefährden.

Bedingungen Fahrer müssen die folgenden Bedingungen erfüllen, um als Rookie of the Year-Anwärter zu gelten: Der Fahrer darf in keiner vorherigen Saison mehr als sieben Rennen gefahren haben. Ein Fahrer, der mehr als fünf Rennen in einer höheren Serie gefahren ist, darf nicht um den Rookie of the Year einer kleineren Serie, wie der Nationwide Series oder Craftsman Truck Series fahren. Wenn sich ein Fahrer bis zum 20. Saisonrennen nicht für mindestens acht Rennen gemeldet hat, wird er aus der Wertung genommen. Wenn ein Neuling im Rennen für ein Team antritt für welches er nicht in der Qualifikation gefahren ist, was zum Beispiel bei Verletzungen oder Krankheiten des Stammfahrers des jeweiligen Autos eintreten könnte, dann wird dieser Fahrer keine Punkte für die Rookie-Wertung erhalten. Jedoch erhält er die volle Punktzahl in der Fahrergesamtwertung.

Award-Gewinner der einzelnen Serien NASCAR Cup Series † gilt nicht als Anwärter in der Rookie-Wertung, fuhr jedoch mehr als sieben Rennen. ‡ war Anwärter, fuhr die Saison jedoch nicht zu Ende, so dass er aus der Wertung genommen wurde. * fuhr im Laufe der Saison nicht mehr als sieben Rennen und wäre somit nochmal Anwärter auf den Titel. ± verstarb im Laufe der Rookie-Saison Ø verstarb im Laufe seiner Rookie-Saison und wurde posthum zum Rookie gekrönt. æ Erhielt keinen offiziellen Rookie Award

Saison Gewinner Weitere Anwärter2025Shane van GisbergenRiley Herbst2024Carson HocevarJosh Berry, Zane Smith, Kaz Grala2023Ty GibbsNoah Gragson 2022 Austin Cindric Harrison Burton, Todd Gilliland† 2021 Chase Briscoe Anthony Alfredo, Justin Haley† 2020 Cole Custer Tyler Reddick, Christopher Bell, John Hunter Nemechek, Brennan Poole, Quin Houff, Justin Haley† 2019 Daniel Hemric Ryan Preece, Matt Tifft, Quin Houff*, Josh Bilicki 2018 William Byron Darrell Wallace jr., Ross Chastain† 2017 Erik Jones Daniel Suárez, Ty Dillon, Corey LaJoie†, Gray Gaulding 2016 Chase Elliott Chris Buescher, Ryan Blaney, Brian Scott, Jeffrey Earnhardt, Ty Dillon† 2015 Brett Moffitt Matt DiBenedetto, Jeb Burton, Alex Kennedy, Tanner Berryhill*, Ryan Blaney†, Brian Scott† 2014 Kyle Larson Austin Dillon, Justin Allgaier, Cole Whitt, Michael Annett, Alex Bowman, Ryan Truex, Parker Kligerman, Trevor Bayne† 2013 Ricky Stenhouse junior Danica Patrick, Timmy Hill; Trevor Bayne†, Austin Dillon† 2012 Stephen Leicht Josh Wise, Timmy Hill*, Trevor Bayne†, Danica Patrick† 2011 Andy Lally Brian Keselowski*, T. J. Bell*, Trevor Bayne† 2010 Kevin Conway Landon Cassill†, Terry Cook* 2009 Joey Logano Scott Speed, Brad Keselowski†, Max Papis‡, Dexter Bean* 2008 Regan Smith Sam Hornish junior, Patrick Carpentier‡, Michael McDowell‡, Aric Almirola†, Marcos Ambrose†, Dario Franchitti‡, Jacques Villeneuve* 2007 Juan Pablo Montoya David Ragan, Paul Menard, David Reutimann, A. J. Allmendinger 2006 Denny Hamlin Clint Bowyer, Martin Truex jr., Reed Sorenson, J. J. Yeley, David Stremme, David Gilliland†, Chad Chaffin‡, Brent Sherman* 2005 Kyle Busch Travis Kvapil, Boris Said†, Mike Garvey‡, Stanton Barrett‡, Carl Long†, Eric McClure* 2004 Kasey Kahne Brendan Gaughan, Brian Vickers, Scott Wimmer, Scott Riggs, Johnny Sauter‡, Kirk Shelmerdine†, Carl Edwards† 2003 Jamie McMurray Greg Biffle, Tony Raines, Casey Mears, Jack Sprague‡, Larry Foyt, Christian Fittipaldi†, Hideo Fukuyama*. 2002 Ryan Newman Jimmie Johnson, Shawna Robinson*, Carl Long*, Hermie Sadler† 2001 Kevin Harvick Kurt Busch, Casey Atwood, Jason Leffler, Ron Hornaday Jr., Andy Houston‡, Bobby Hamilton jr.† 2000 Matt Kenseth Dale Earnhardt jr., Dave Blaney, Scott Pruett, Stacy Compton, Mike Bliss, Ed Berrier‡, Jeff Fuller* 1999 Tony Stewart Elliott Sadler, Buckshot Jones‡, Stanton Barrett*, Dan Pardus*, Mike Harmon* 1998 Kenny Irwin jr. Kevin Lepage, Jerry Nadeau, Steve Park, Dennis Setzer† 1997 Mike Skinner David Green, Robby Gordon‡, Jeff Green, Lance Hooper† 1996 Johnny Benson Gary Bradberry‡, Randy MacDonald*, Stacy Compton* 1995 Ricky Craven Robert Pressley, Randy LaJoie‡, Elton Sawyer‡, Steve Kinser*, Davy Jones* 1994 Jeff Burton Steve Grissom, Joe Nemechek, Loy Allen jr., John Andretti, Jeremy Mayfield, Mike Wallace, Ward Burton, Rich Bickle†, Billy Standridge† 1993 Jeff Gordon Bobby Labonte, Kenny Wallace, P. J. Jones‡, Todd Bodine† 1992 Jimmy Hensley Andy Belmont‡, Dave Mader III*, Bob Schacht† 1991 Bobby Hamilton Ted Musgrave, Stanley Smith‡, Wally Dallenbach jr.‡, Sammy Swindell* 1990 Rob MorosoØ Jack Pennington‡, Jerry O’Neil‡, Jeff Purvis* 1989 Dick Trickle Hut Stricklin, Larry Pearson, Jimmy Spencer, Rick Mast‡, Ben Hess‡, Chad Little‡, Butch Miller‡, Mickey Gibbs‡ 1988 Ken Bouchard Ernie Irvan, Brad Noffsinger‡, Jimmy Horton‡ 1987 Davey Allison Dale Jarrett, Steve Christman, Rodney Combs‡, Derrike Cope‡, Mark Stahl†, Brett Bodine†, Jerry Cranmer* 1986 Alan Kulwicki Michael Waltrip, Chet Fillip†, Pancho Carter†, Davey Allison*, Jim Sauter†, Jerry Cranmer*, Rick Baldwin*, Jonathan Lee Edwards*, Wayne Kramer* 1985 Ken Schrader Eddie Bierschwale, Don Hume† 1984 Rusty Wallace Greg Sacks, Phil Parsons, Clark Dwyer, Tommy Ellis†, Doug Heveron†, Dean Combs†, Terry Schoonover± 1983 Sterling Marlin Trevor Boys†, Ronnie Hopkins‡, Ken Ragan‡, Bobby Hillin jr.‡, Mike Potter† 1982 Geoff Bodine Mark Martin, Brad Teague‡, Rick Wilson† 1981 Ron Bouchard Morgan Shepherd, Tim Richmond, Mike Alexander‡, Johnny Rutherford†, Elliott Forbes-Robinson‡, Joe Ruttman‡, Stan Barrett‡, Connie Saylor‡, Gary Balough‡ 1980 Jody Ridley Lake Speed‡, Kyle Petty‡, Slick Johnson‡ 1979 Dale Earnhardt Joe Millikan, Terry Labonte, Harry Gant 1978 Ronnie Thomas Roger Hamby, Blackie Wangerin, Baxter Price, Al Holbert 1977 Ricky Rudd Sam Sommers, Janet Guthrie‡, Tighe Scott, Tommy Gale‡, Gary Myers‡ 1976 Skip Manning Terry Bivens, Neil Bonnett, Jimmy Means, Bill Elliott, John A. Utsman 1975 Bruce Hill Carl Adams, Bruce Jacobi, Grant Adcox, Chuck Bown, D.K. Ulrich, Joe Mihalic, Travis Tiller, Ferrel Harris, Dick May 1974 Earl Ross Richie Panch, Jackie Rogers, Ramo Stott 1973 Lennie Pond Darrell Waltrip, Johnny Barnes 1972 Larry Smith David Sisco, Doc Faustina 1971 Walter Ballard Maynard Troyer, Richard Brown, D.K. Ulrich 1970 Bill Dennis Joe Frasson, Jim Vandiver, Talmadge Prince± 1969 Dick Brooks Buddy Young, Hoss Ellington 1968 Pete Hamilton Dave Marcis, Don Tarr 1967 Donnie Allison Charlie Glotzbach, Paul Dean Holt 1966 James Hylton Bill Seifert, Frank Warren 1965 Sam McQuagg Henley Gray, Clyde Lynn, Dick Hutcherson 1964 Doug Cooper J. T. Putney, Buddy Arrington 1963 Billy Wade Bobby Isaac, Larry Manning, J. D. McDuffie 1962 Thomas Cox Cale Yarborough, Ed Livingston 1961 Woodie Wilson Wendell Scott, Lee Reitzel 1960 David Pearson Gerald Duke, Paul Lewis 1959 Richard Petty Fritz Wilson, Buddy Baker, Bob Burdick 1958 Shorty Rollins 1957 Ken Rush æ 1954 Blackie Pitt æ

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