Erika Dunkelmann (geb. Erika Allwart, * 17. November 1913 in Rostock; † 14. Februar 2000 in Tessin, Mecklenburg-Vorpommern) war eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.
Leben und Werk Nach umfangreicher Theaterarbeit in Rostock verschob sich ihr Arbeitsschwerpunkt immer mehr zu den frühen DEFA-Filmen und Produktionen des Deutschen Fernsehfunks (DFF) der DDR. Ihre erste Filmrolle hatte sie 1953/1954 im DEFA-Film Gefährliche Fracht, es folgte 1954 Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse von Kurt Maetzig; auch in der Fortsetzung Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse (1955) spielte sie mit. Gute Kritiken erwarb sie sich im DEFA-Zweiteiler Schlösser und Katen, wiederum von Kurt Maetzig (1957). Die Mitwirkung in heiteren Stoffen wie Maibowle (1959) und Silvesterpunsch (1960) steigerte ihre Popularität. Ab 1970 leitete sie vier Jahre lang die Rostocker Schauspielschule.
In den Thälmann-Filmen sowie in Schlösser und Katen spielte auch ihr Ehemann Kurt Dunkelmann mit.
Erika Dunkelmann und ihr Mann fanden auf dem Schifferfriedhof in Ahrenshoop die letzte Ruhe.
Filmografie (Auswahl)
Hörspiele 1957: Bernhard Seeger: Wo die Nebel weichen – Regie: Lothar Dutombé (Rundfunk der DDR)
Ehrungen 1954: Vaterländischer Verdienstorden in Bronze 1966: Nationalpreis der DDR 1966: Silberner Lorbeer des Deutschen Fernsehfunks für Die Mutter und das SchweigenNeues Deutschland vom 5. März 1966, S. 4 Artikelanfang 1969: Kunstpreis der DDR 1974: Vaterländischer Verdienstorden in Silber
Weblinks
Erika Dunkelmann mit Bildnis bei „defa-sternstunden“
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber Kategorie:Darstellender Künstler (DDR) Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1913 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Frau