Leo Keller (* 1895 in Wien; † 1966 in Wels) war ein österreichischer Architekt.
Leben und Wirken Leo Keller studierte Architektur bei Hermann Aichinger an der TU Wien. In den 1920er-Jahren übersiedelte er nach Wels und war dort als Architekt tätig, wo er auch sein eigenes Büro gründete. Er arbeitete außerdem für das Stadtbauamt Wels. Keller war einer der führenden Architekten der Moderne und der Heimatschutzarchitektur in Oberösterreich.
Achleitner lobt Keller an mehreren Stellen, insbesondere die Welser Turnhalle zeige das Niveau des Architekten,Friedrich Achleitner: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Band I, Residenz Verlag, Salzburg und Wien, 1980, S. 138 auch könne die Wohnhausanlage in der Dr.-Schauer-Straße mit den gleichzeitigen Gemeindebauten in Wien konkurrieren.Friedrich Achleitner: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Band I, Residenz Verlag, Salzburg und Wien, 1980, S. 132
Werke mini|Moritz-Etzold-Turnhalle, Wels mini|Volksschule Vogelweide, Wels 1927–30: Moritz-Etzold-Turnhalle, Wels Volksgartenstraße 1928 Wohnhausanlage Dr.-Schauer-Straße 12–18, Wels 1928: Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße 15, Wels 1928: Zubau Villa Ploberger (Lebensspuren-Museum), Wels 1929: Jahnturnhalle St. Pölten 1934: Villa Bochsleitner, Wels (gemeinsam mit Franz Steinbacher) 1930–39: Siedlung Vogelweide, Wels (gemeinsam mit Franz Sattler) 1952: Volksschule Vogelweide, Wels Dr.-Breitwieser-Straße Planungen für den Welser Stadtteil Noitzmühle
Literatur Stefan Groh, Lorenz Potocnik: Architektur in Wels 1900–2015. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2016.
Weblinks Festschrift 100 Jahre Welser Heimstätte, Wels 2011
Einzelnachweise
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