thumb|Grabstein des Ehepaars Saile Käthe Saile (* 11. Mai 1899 in Riga, Russisches Kaiserreich; † 9. Dezember 1955 in Eßlingen am Neckar), Pseudonym Käthe Lambert, war eine deutsche Schriftstellerin.
Als Redakteurin der „Rathenower Zeitung“ gelang es ihr, den 1933 im KZ Oranienburg inhaftierten Olaf Saile wieder freizubekommen, indem sie einen stark geschönten Bericht über das Lager veröffentlichte. Mit ihm war sie später verheiratet und lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in Esslingen, wo sie kurz vor Weihnachten 1955 bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall ums Leben kam und auf dem Friedhof Sankt Bernhardt beerdigt wurde.
Käthe Saile veröffentlichte zahlreiche Unterhaltungsromane. Haus des Lebens wurde 1952 unter der Regie von Karl Hartl verfilmt; ein Jahr später erschien unter der Regie von Paul Verhoeven die Verfilmung Vergiß die Liebe nicht.
Werke Adami kämpft um sein Kind, Berlin 1936 Weißherbst am Bodensee, 1936 Haus des Lebens, Berlin 1939 Die Meister von Ulm, Stuttgart 1939 Maidentage. Ein buntes Buch von fröhlichem Schaffen, Stuttgart 1944 Der hohe Preis, 1949 Das fremde Mädchen Julia Vergiss die Liebe nicht Simone Licht in der Dämmerung Das Mädchen, das den Teufel fuhr Das Leben führt Regie Aber das Herz sucht zurück Das Herz, das dich vergaß
Literatur Carola L. Gottzmann / Petra Hörner: Lexikon der deutschsprachigen Literatur des Baltikums und St. Petersburgs. 3 Bände; Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2007. ISBN 978-3-11-019338-1. Band 2, S. 810–811.
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