mini|Henning Larsen (2005)
Henning Larsen (* 20. August 1925 in Opsund (Brejning Sogn) bei Ringkøbing, Dänemark; † 22. Juni 2013 in KopenhagenAnders Legart Schmidt: Lysets mester er død (Politiken, 23. Juni 2013, dänisch, abgerufen am 23. Juni 2013)) war ein dänischer Architekt und Gründer des internationalen Architektenbüros Henning Larsen Architects, der insbesondere durch seine Kulturbauten bekannt wurde. Larsen zählte zu den führenden und bekanntesten skandinavischen Architekten.
Leben Henning Larsens Vater war Landschullehrer in Opsund. abgerufen am 19. Januar 2012 Im Jahr 1950 begann Larsen ein Architekturstudium an der Architectural Association in London. Nach seinem Abschluss 1951 wurde er für Arne Jacobsen tätig und begann ein Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. 1952 erhielt er dort einen Abschluss und reiste, finanziert durch ein Stipendium, in die Vereinigten Staaten.
1956 gründete Larsen zusammen mit Max Brüel, Gehrdt Bornebusch und Jørgen Selchau ein Architekturbüro, verließ die Gruppe jedoch 1959 und gründete ein eigenes Büro, Henning Larsens Tegnestue.
Seit 1995 hatte Larsen einen Lehrstuhl an der Kunstakademie in Kopenhagen inne. Neben seinen Projekten in Nordeuropa war Larsen in Saudi-Arabien und Deutschland tätig.
Auszeichnungen Larsen erhielt für seine Entwürfe folgende Auszeichnungen: Eckersberg Medaille (1965) Betongtavlen für den Neubau der Trondheimer Universität (1981) C.F. Hansen Medaille (1985) Ehrenmitglied des American Institute of Architects (1985) Prinz Eugén Medaille (1986) International Design Award (1987) Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects (1991) Praemium Imperiale (2012) Mies-van-der-Rohe-Preis Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur für sein Konzerthaus Harpa in der isländischen Hauptstadt Reykjavík (2013)Pressemeldung EU-Kommission, abgerufen am 30. April 2013.
Werke (Auswahl) miniatur|250px|Operngebäude in Kopenhagen (2004)
1970: Campusgebäude der Universität Trondheim 1979: Dänische Botschaft in Riad 1980: Außenministerium in Riad 1993: Erweiterung der Stadtbibliothek in Malmö 1997: Erweiterung der Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen 1996–2000: Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock abgerufen am 19. Januar 2012 1999–2000: Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall 2001–2004: Bibliothek der Universität Rostock 2004: Königliche Oper, Kopenhagen 2004: IT-Gebäude der Universität Kopenhagen 2007: Musikens hus (Das Haus der Musik) in Uppsala 2011: Konzerthaus Harpa in Reykjavík 2011: Verlagshaus für den Spiegel-Verlag Rudolf Augstein in HamburgSpiegel-Haus auf der Ericusspitze in der Hamburger HafenCity Website der Spiegel-Gruppe, abgerufen am 19. Januar 2012 2012: Bildmuseet Umeå auf dem Kunstcampus Umeå der dortigen Universität 2016: Siemens Konzernzentrale, MünchenSiemens AG Pressemitteilung vom 30. Juni 2011: Henning Larsen gewinnen Architektenwettbewerb für Neubau der Siemens-Konzernzentrale, abgerufen am 8. November 2023.
Bibliographie Henrik Sten Møller, Legen og lyset. En frise over Henning Larsen som menneske og arkitekt („Licht und Leben. Ein Portrait von Henning Larsen.“), Politikens Forlag 2000. ISBN 87-567-6551-7. Henning Larsen, De skal sige tak. Kulturhistorisk testamente om Operaen („Man sollte sich bedanken. Ein historisches Dokument über die Oper.“), People’s Press 2009. ISBN 978-87-7055-783-2. Nikolaus Bernau: Henning Larsen 1925–2013. In: Deutsche Bauzeitung Heft 9, 2013, S. 12, .
Weblinks
Architekturbüro Henning Larsen (dänisch, englisch)
„Meister des Lichts“: Architekt Henning Larsen gestorben, Spiegel Online, 24. Juni 2013
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Dänemark) Kategorie:Träger der Eckersberg-Medaille Kategorie:Däne Kategorie:Geboren 1925 Kategorie:Gestorben 2013 Kategorie:Mann