Das Coke Zero 400 ist ein Rennen über 400 Meilen der NASCAR Cup Series auf dem Daytona International Speedway. Es findet traditionell in der Nacht des ersten Samstag im Juli, üblicherweise dem Independence-Day-Wochenende, statt. Es ist das einzige Restrictor Plate-Rennen, welches bei Nacht stattfindet.
Das Coke Zero 400 war zuvor auch als Pepsi 400, Firecracker 250 und Firecracker 400 bekannt.
Geschichte Im Jahre 1959 war das Rennen zunächst als Lauf der USAC-Meisterschaft, der heutigen IndyCars, geplant. Allerdings wurden nach einem Rennen mit vielen Unfällen im April die Formelsport-Rennen permanent vom Kalender der Strecke gestrichen. NASCAR nutzte diese Lücke und ersetzte das ausgefallene Rennen durch ein eigenes Rennen.
Dieses NASCAR-Rennen wurde als zweites großer Rennen in der Cup-Serie auf dem Daytona International Speedway ausgelegt, welches aber nicht den legendären Status des Daytona 500 beeinträchtigen sollte. Zunächst war das Rennen auf 100 Runden, also 250 Meilen, ausgelegt mit dem 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, als Renntermin. Diese ersten Rennen wurden als Firecracker 250 bezeichnet. Nachdem das Rennen im Jahre 1963 auf 160 Runden und somit 400 Meilen verlängert worden war, war die offizielle Bezeichnung Firecracker 400.
Vom ersten Rennen im Jahre 1959 bis ins Jahr 1987 wurde das Rennen immer unabhängig vom Wochentag am 4. Juli ausgetragen. Seit der Saison 1988 ist der Renntermin immer der erste Samstag im Juli, das heißt dem Samstag, der dem 4. Juli am nächsten kommt. 1988 war es auch, als Bill Elliott von Startplatz 38 das Rennen gewann. Es war der schlechteste Startplatz, von dem bislang ein Rennen in Daytona überhaupt gewonnen wurde.
In der Saison 1998 musste das Rennen wegen Waldbränden in Florida in den Oktober verschoben werden. Bevor es ab dieser Saison zu einem Nachtrennen wurde, fand der Start normalerweise morgens gegen 10 oder 11 Uhr statt, um den sehr hohen Temperaturen und regelmäßigen Gewittern am Nachmittag aus dem Wege zu gehen.
Im Jahre 1984 war Ronald Reagan der erste amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, der bei einem NASCAR-Rennen anwesend war. Der Präsident gab das Startsignal via Telefon vom Board der Air Force One aus. Nach der Landung fuhr er zur Rennstrecke und sah es sich zusammen mit Bill France junior, dem Präsidenten von NASCAR, an. Während des Rennens wurde Reagan vom ehemaligen NASCAR-Fahrer Ned Jarrett interviewt, der 1978 eine Karriere als Radiokommentator begonnen hatte. Das Firecracker 400 der Saison 1984 ist zudem legendär, da Richard Petty hier seinen 200. und zugleich letzten Sieg seiner Karriere erzielt hat. Nach dem Rennen wurden Petty und Präsident Reagan zusammen interviewt und Reagan war bei der Siegesfeier in der Victory Lane von Petty und seiner Familie anwesend.
Mit dem Ende des Rennens der Saison 2007 zog sich Pepsi als Hauptsponsor des Rennens zurück, der er seit 1985 war. Coca-Cola unterzeichnete einen Vertrag als neuer Hauptsponsor des Rennens, seit 2008 trägt das Rennen den Namen Coke Zero 400.
Sieger 2015: Dale Earnhardt junior 2014: Aric Almirola 2013: Jimmie Johnson 2012: Tony Stewart 2011: David Ragan 2010: Kevin Harvick 2009: Tony Stewart 2008: Kyle Busch 2007: Jamie McMurray 2006: Tony Stewart mini|Die Rennwagen passieren den „Daytona“-Schriftzug während des Pepsi 400 im Jahre 2005. 2005: Tony Stewart 2004: Jeff Gordon 2003: Greg Biffle 2002: Michael Waltrip 2001: Dale Earnhardt junior 2000: Jeff Burton 1999: Dale Jarrett 1998: Jeff Gordon 1997: John Andretti 1996: Sterling Marlin 1995: Jeff Gordon 1994: Jimmy Spencer 1993: Dale Earnhardt 1992: Ernie Irvan 1991: Bill Elliott 1990: Dale Earnhardt 1989: Davey Allison 1988: Bill Elliott 1987: Bobby Allison 1986: Tim Richmond 1985: Greg Sacks 1984: Richard Petty 1983: Buddy Baker 1982: Bobby Allison 1981: Cale Yarborough 1980: Bobby Allison 1979: Neil Bonnett 1978: David Pearson 1977: Richard Petty 1976: Cale Yarborough 1975: Richard Petty 1974: David Pearson 1973: David Pearson 1972: David Pearson 1971: Bobby Isaac 1970: Donnie Allison 1969: LeeRoy Yarbrough 1968: Cale Yarborough 1967: Cale Yarborough 1966: Sam McQuagg 1965: A. J. Foyt 1964: A. J. Foyt 1963: Fireball Roberts 1962: Fireball Roberts 1961: David Pearson 1960: Jack Smith 1959: Fireball Roberts
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