mini|Franz Schubert Franz Schubert (* 22. Juli 1808 in Dresden; † 12. April 1878 ebenda) war Konzertmeister und Komponist in Dresden.
Leben Als Sohn des Kirchenkomponisten Franz Anton Schubert absolvierte Franz eine Ausbildung durch den Konzertmeister Antonio Rolla in Dresden und studierte Violine bei Charles Philippe Lafont in Paris. Als Komponist verfasste er Konzertsätze, Etüden und Kammermusik. Seine Bagatelle L’Abeille aus op. 13 wurde häufig gespielt und noch immer beliebt. In Dresden wirkte er von 1838 als Vize- und von 1847 bis 1873 als Konzertmeister der königlichen Hofkapelle.
Franz Schubert war verheiratet mit der Sängerin und Schauspielerin Maschinka Schneider (1815–1882), der Tochter von Georg Abraham Schneider. Beider Tochter war die Kammersängerin Georgine Schubert (1840–1878). Ihr jüngerer Bruder Franz Friedrich Louis Schubert (1853–1925) trat in die Fußstapfen des Vaters und wurde Königlich Sächsischer Kammermusiker und Konzertmeister. Franz Schubert verstarb am 12. April 1878 in Dresden.
Werk Seine Kompositionen veröffentlichte er üblicherweise als François Schubert, um nicht mit Franz Schubert verwechselt zu werden.
9 Études für Violine, Op. 3 Divertissement sur des motifs de l’opéra Lestocq d’Auber in D-dur für Violine und Klavier, Op. 4 (1836) Souvenir de Norma, Variationen in G-dur für Violine und Klavier, Op. 5 (1837) 2 Nocturnes für Violine und Klavier, Op. 7 (1844) Amour secret in H-dur La Sérénade in B-dur Duo concertant sur des motifs de l’opéra Rienzi par Richard Wagner für Violine und Klavier, Op. 8 (1845) Alpenrosen, Solo über Tyroler National-Lieder in E-dur für Violine und Klavier (1853) La Napolitana, Solo sur des thèmes napolitains in A-moll für Violine und Klavier (oder Streichquartett), Op. 12 (1853) Bagatelles, 12 Morceaux detachés für Violine und Klavier, Op. 13 (veröffentlicht 1856–1862) Impromptu (1856) Cantabile (1856) Allegretto grazioso in A-dur (1856) Allegretto agitato in d-moll (1857) Andantino in As-dur (1857) Romanza espressiva (1857) Le Papillon (1859) Le Désir in G major (1859) L’Abeille (The Bee; Die Biene) in E-moll (1860) Tyrolienne in E-dur (1862) Chant plaintif (1862) Barcarola in g-moll (1862) Rêverie, Morceau de salon in G-dur für Violine und Klavier, Op. 14
Literatur
Weblinks
Nachlass von Franz Schubert im Historischen Archiv der Sächsischen Staatstheater Dresden (abgerufen am 23. Dezember 2019) Teilnachlass Franz Schubert in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
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