Claudia Koreck (* 28. Mai 1986 in Traunstein) ist eine deutsche Singer-Songwriterin, die in bairischem Dialekt, Deutsch und auf Englisch singt.Süddeutsche Zeitung vom 9. April 2009
Leben und Karriere Claudia Koreck wuchs zunächst in Traunstein, später in Hufschlag auf. Mit zwölf Jahren begann sie zu musizieren, 2002 und 2003 war sie Preisträgerin des Wettbewerbs „Treffen Junge Musik-Szene“ der Berliner Festspiele. Sie spielt Gitarre. Nach ihrem Abitur zog Koreck nach München. Sie nahm ein Studium der Neogräzistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München auf, das sie nach einem halben Semester abbrach.
2007 wurde sie mit dem Lied Fliang (Fliegen) vom Radiosender Bayern 3 entdeckt. Am 17. August 2007 kam ihr erstes Album heraus, das ebenfalls den Titel Fliang trägt. Es kam in Bayern auf den ersten Platz der meistverkauften Alben, in Deutschland landete es auf Platz 15 in den Musikcharts. Koreck war Mitglied des Projekts Menschenskinder.
Mit der Single s'ewige Lem steuerte Koreck 2008 das Titellied zu Joseph Vilsmaiers Neuverfilmung der Geschichte vom Brandner Kaspar bei. Am 13. Februar 2009 vertrat sie bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest Bayern mit dem Lied I wui dass du woaßt und belegte Platz 10. Am selben Tag erschien ihr zweites Studioalbum Barfuaß um die Welt. 2011 spielte sie als Vorgruppe der Eagles bei deren Konzerten in Deutschland. Auch sang sie 2011 für Disney Junior das Lied La-Le-Lu.
2013 nahm Koreck mit Künstlern aus Bayern den Song Weida miteinand unter dem Musikprojekt Cpt. Nepomuk’s Friendly Heart Choir Club auf.
2016 trat sie beim Jubiläum der Songs an einem Sommerabend auf. Die CD 30 Jahre Songs an einem Sommerabend enthält ihre Lieder Bunter Vogel und Stadt Land Fluss.
2020 schrieb sie zusammen mit Gunnar Graewert den offiziellen Sternstunden-Song 2021 Auf bessere Zeiten, für den sie hochkarätige Künstler gewinnen konnte. Mit dabei waren: Ami Warning, Barny Murphy, BBou, Claudia Koreck, Django 3000, Ganes, Gunnar Graewert, Gudrun Mittermeier, Hans-Jürgen Buchner, Hannes Ringlstetter, Karin Rabhansl, Martin Schmitt, Andreas Eckert, Pam Pam Ida, Roger Rekless, San2, Sebastian Horn und Stefan Dettl. Mit dem Song waren sie vier Wochen auf Platz 1 der GfK-Charts in Bayern.
Für die erste Folge der 14. Staffel der Fernsehserie Der Bergdoktor nahm Koreck eine Coverversion des Liedes Irgendwie, irgendwo, irgendwann von Nena auf. Die am 14. Januar 2021 erstmals ausgestrahlte Folge trägt, in Anspielung auf eine Stelle des Liedtextes, den Titel Aus Mut gemacht. Am 23. Januar 2021 erreichte sie mit diesem Lied den ersten Platz der iTunes Charts.
Privates Im September 2010 wurde Koreck Mutter eines Sohnes, im Januar 2014 einer Tochter. Sie wohnt mit ihrem Mann, dem Produzenten Gunnar Graewert, und den Kindern nahe ihrer Geburtsstadt Traunstein. (aufgerufen am 2. März 2015)
Besetzung der Claudia-Koreck-Band mini|Claudia-Koreck-Band 2015 Claudia Koreck (Gesang, Gitarre) Gunnar Graewert (Gesang, Keyboard, Ukulele, Saxophon) Kilian Reischl (Gitarre) Andreas Bauer (Bass) Oscar Kraus (Schlagzeug)
Diskografie
Alben
2007: Fliang 2008: Fliang 2te Auflage 2009: Barfuaß um die Welt 2011: menschsein 2011: I kon barfuass um die welt fliang und dabei menschsein (Doppel-CD) 2013: Honu Lani 2015: Stadt Land Fluss 2016: Kinderplatte 2017: Holodeck 2018: Weihnachtsplatte 2018: Kinderplatte – Weihnachten im Wald 2019: Auf die Freiheit 2021: Perlentaucherin 2023: Kalender 2025: The Loveolution Project (mit Gunnar Graewert) – Soundtrack zum Roman Sing lauter, Heidi!
Singles 2007: Fliang 2007: I mog de Dog 2008: Schuah aus 2008: s’Ewige Lem 2010: Beautiful (mit Donavon Frankenreiter) 2012: Danzn 2013: Unter meiner Deckn
Videoalben 2008: I kon fliang (live)
Projekte mit Menschenskinder 2006: Wenn der Mensch (Single mit menschenskinder) 2007: Wenn Du lachst (EP mit menschenskinder) 2008: Neue Generation (CD mit menschenskinder)
Filmografie 2013: Der Bergdoktor (Fernsehserie, Episode: Zwänge) 2020: kulturschatz – kunstschaffende in bayern (Dokumentarfilm mit Beteiligung der Künstlerin)
Bibliografie 2025: Sing lauter, Heidi! (Roman, mit Gunnar Graewert)
Auszeichnungen 2016: Ehrenpreis der Jugendsiedlung Hochland 2022: Rupertiwinkler Dialektpreis 2024: Bayerischer Verdienstorden 2024: Kulturpreis Bayern
Weblinks
claudiakoreck.com
Einzelnachweise
Kategorie:Singer-Songwriter Kategorie:Popsänger Kategorie:Dialektsänger (Bairisch) Kategorie:Teilnehmer am Bundesvision Song Contest Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Frau