Martin Dorner (* 27. August 1985 in Neunkirchen) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler, der heute unter anderem als -trainer und -funktionär tätig ist.
Vereinskarriere Profidebüt bei der Admira Martin Dorner wurde am 27. August 1985 in Neunkirchen geboren, wuchs in Pottschach auf und begann seine Vereinskarriere als Fußballspieler kurz nach seinem sechsten Geburtstag im Nachwuchsbereich des SVSF Pottschach. Im Sommer 1999 kam er ins Bundesnachwuchszentrum der Admira und in weiterer Folge für deren Akademiemannschaften zum Einsatz. Noch in jungen Jahren schaffte er den Sprung in die zweite Mannschaft, mit der er 2002/03 als Meister der viertklassigen niederösterreichischen Landesliga in die Regionalliga Ost aufstieg. In dieser Zeit galt Dorner als Torgarant der Amateure der Admira und war saisonübergreifend in mindestens 29 Meisterschaftsspielen, in denen er mindestens 15 Tore erzielte, im Einsatz. Sein Bundesligadebüt für die Profimannschaft gab er am 21. September 2002 bei einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen den SV Austria Salzburg, als er von seinem damaligen Trainer Walter Knaller in der 79. Spielminute für Alexander Ziervogel eingewechselt wurde. Zwei Runden später absolvierte er einen weiteren Kurzeinsatz in der Bundesliga. Im Frühjahr 2003 fiel er aufgrund eines Kreuzbandrisses verletzungsbedingt für einige Wochen aus.
In der zweiten Mannschaft kam er – zumeist als Sturmpartner des späteren österreichischen Nationalspielers Marc Janko – zu regelmäßigen Einsätzen und war in der Saison 2003/04 mit zehn Toren bei 19 Einsätzen der torgefährlichste Spieler der Admira in dieser Saison. Die letzten acht Meisterschaftsspiele verpasste er aufgrund einer Knöchelverletzung, die er sich am 16. April 2004 beim 5:0-Sieg über den Kremser SC, als er zweimal zum Torerfolg gekommen war, zugezogen hatte. Des Öfteren wurde er in dieser Zeit zum Man of the Match gewählt oder stand im Ostliga-Team der Runde. Mit der U-19-Mannschaft gewann er die T-Mobile Trophy 2004, ein international besetztes Nachwuchsturnier, und steuerte beim Finalsieg über die Akademie des FK Austria Wien den einzigen Treffer des Spiels bei. Ein Jahr zuvor hatte er mit der Mannschaft die BNZ U19 Jugend Toto Liga, die Meisterschaft der österreichischen U-19-Akademiemannschaften, gewonnen.2003-06-21 Österr. Jugend Toto BNZ U19 Meister, abgerufen am 21. November 2023
Die Spielzeit 2004/05 verlief für Dorner, der sich früh in der Saison verletzt hatte, verhalten, sodass er im Laufe des Herbstdurchgangs nur selten zu Einsätzen kam. Ab der Winterpause 2004/05 verzeichnete der Offensivakteur eine halbjährige Leihstation beim Zweitligisten SC Untersiebenbrunn,Alle Winter-Transfers, abgerufen am 21. November 2023 bei dem ihn sein Trainer, der Austro-Kroate Ilija Sormaz, anfangs noch als Ersatzspieler und in weiterer Folge auch von Beginn an auflaufen ließ. Für den finanziell schwer angeschlagenen Klub, der am Ende der Saison sportlich knapp den Klassenerhalt geschafft, jedoch von der Bundesliga die Lizenz für die Folgesaison verweigert bekommen hatte und somit in die Regionalliga zwangsabsteigen musste, kam Dorner in zehn Meisterschaftsspielen zu drei Treffern. Bei der Admira, die er noch zu Saisonende verließ, kam er bis zu seinem Abgang insgesamt in neun Ligaspielen in der österreichischen Bundesliga zum Einsatz; für die zweite Mannschaft war er in mindestens 29 Ligaspielen im Einsatz und steuerte 15 Tore bei.
Im Sommer 2005 wechselte er zusammen mit seinen beiden Teamkollegen Gustav Kral und Thomas Wolf ablösefrei innerhalb der zweiten österreichischen Liga zum DSV Leoben,Überblick: Alle fixen Transfers, abgerufen am 21. November 2023 bei dem er jedoch vorrangig in der zweiten Mannschaft mit Spielbetrieb in der fünftklassigen Oberliga Nord Verwendung fand, aber auch Kurzeinsätze für das Profiteam absolvierte. Neben neun Toren in zehn Meisterschaftsspielen für die zweite Mannschaft, blieb er bei seinen vier Kurzauftritten für die Profis torlos und trat ab Februar 2006 einen leihweisen Wechsel zum Wiener Sportklub in der dritten österreichischen Liga an.Sportklub verstärkt sich, abgerufen am 21. November 2023, abgerufen am 22. November 2023 Unter Dominik Thalhammer, der ebenfalls in der Winterpause als neuer Trainer verpflichtet worden war, fand Dorner von Beginn an als Stammkraft Berücksichtigung. Nach einem mehrwöchigen verletzungsbedingten Ausfall im Frühjahr 2006, als auch sein Sturmpartner Halil Akaslan verletzt ausfiel, kam er zum Saisonende hin wieder als eine der treibenden Kräfte in der Offensive des Sportsklubs zum Einsatz. Die Saison 2005/06 beendete er mit der Mannschaft auf dem sechsten Platz der Regionalliga Ost und hatte es bis dahin auf fünf Tore bei elf Meisterschaftseinsätzen gebracht.
Über den Wiener Sportklub nach Vorarlberg Im Sommer 2006 wurde er fix vom WSK unter Vertrag genommen und von Thalhammer als einer der Stammspieler in der Angriffsreihe geführt. Auch nach dem Abgang Thalhammers im Oktober blieb Dorner unter Interimstrainer Wilhelm Kaipel und der Übergangslösung bis zum Saisonende, dem Serben Slobodan Batričević, in der Stammformation. Im ÖFB-Cup 2006/07 verhalf der Offensivakteur mit zwei Treffern bei einem 4:1-Sieg über den SC Austria Lustenau seiner Mannschaft zum Einzug ins Achtelfinale, in dem die Mannschaft gegen die SV Mattersburg das Aus ereilte. Innerhalb der Liga war er mit dem WSK einige Zeit im Titelrennen involviert, jedoch landete das Team im Endklassement auf dem vierten Platz. Dorner war in 28 von 30 möglich gewesenen Ligapartien im Einsatz und steuerte 13 Treffer bei, womit er hinter seinem Teamkollegen Osman Bozkurt (15 Tore) einer der torgefährlichsten WSK-Spieler in dieser Saison war.
Bereits im Mai 2007 wurde über den Wechsel des schnellen und technisch versierten 21-jährigen Stürmers nach Lustenau zur Spielzeit 2007/08 berichtet. Die Vertragslaufzeit betrug vorerst ein Jahr. In den ersten beiden Spielen gegen den DSV Leoben und den FC Gratkorn noch als Ersatzspieler eingesetzt, avancierte Dorner rasch zu einem Stammspieler unter Trainer Hans Kleer. Grobes Foulspiel brachte ihm beim Spiel gegen den SC-ESV Parndorf 1919 in der neunten Spielrunde,Lustenauer Austria siegt in Parndorf, abgerufen am 23. November 2023Austria Lustenau nur Remis gegen Kärnten, abgerufen am 23. November 2023 bei dem er auch die Vorarbeit zu zwei Treffern leitete, eine rote Karte und eine damit verbundene Sperre von vier Spielen ein.Rieds Rzasa steht drei Spiele, abgerufen am 23. November 2023 Dorner und der Verein lagen einen Einspruch gegen die als überzogen empfundene Sperre ein; der Einspruch verlief jedoch im Sand und wurde vom Strafsenat der Bundesliga abgelehnt. Erst einen Monat später kehrte Dorner wieder in den Spielbetrieb des Tabellenführenden zurück, nur um einen weiteren Monat später eine neuerliche Rotsperre auszufassen.DERBY-NACHSPIEL – Austria-Regisseur für zwei Spiele gesperrt, abgerufen am 23. November 2023 Im Lustenauer Derby zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Lustenau 07 am 24. November 2007 sah er nach einer Tätlichkeit von Schiedsrichter Thomas Einwaller die rote Karte. Über die gesamte Saison hinweg kam der Niederösterreicher in 26 Ligapartien zum Einsatz und kam dabei auf eine Bilanz von acht Toren und vier Assists. Die Liga beendete er mit der Mannschaft auf Rang 3 und wurde noch im Mai 2008 mit einer Vertragsverlängerung (ein Jahr mit der Option auf ein weiteres) belohnt.Dorner verlängert bei Austria Lustenau, abgerufen am 23. November 2023
In der Saison 2008/09, in der die Austria nur schwer in die Saison fand und über den Großteil der Spielzeit in der Abstiegszone zu finden war, fungierte Dorner unter Kleer und dem ihm nachfolgenden Edmund Stöhr durchgehend als Stammspieler im Angriff. Verletzungsbedingt verpasste er eine Handvoll Spiele und musste gegen Saisonende auch eine Gelbsperre hinnehmen, kam dabei aber erneut auf 26 Ligaeinsätze, in denen er sechs Treffer und zwei Torvorlagen beisteuerte. Im Endklassement schaffte Austria Lustenau sogar noch den vierten Tabellenplatz. Im ÖFB-Cup 2008/09, in dem Dorner ebenfalls Verwendung fand, war bereits in der ersten Runde gegen den FC Wels Schluss.
Wechsel zum SKN St. Pölten und Rückkehr in den Amateurbereich Nachdem er zuvor noch bei der Vienna im Gespräch gewesen war, wechselte Dorner in der Sommerpause vor der Saison 2009/10 innerhalb der österreichischen Zweitklassigkeit zum SKN St. Pölten,MARTIN DORNER UND JIRI LENKO WECHSELN ZU SKN ST. PÖLTEN, abgerufen am 25. November 2023 bei dem er einen Vertrag bis Sommer 2011 unterschrieben hatte.Martin Dorner verlässt die Austria, abgerufen am 23. November 2023, abgerufen am 23. November 2023 Martin Scherb, seit Sommer 2007 Trainer der St. Pöltener, setzte Dorner gleich vom ersten Saisonspiel an in der Startformation ein, wobei der 1,74 m große Offensivspieler bereits in ebendiesem Spiel, einem 2:0-Heimsieg über den FC Dornbirn 1913, ein Tor erzielte. Beim 1:0-Auswärtserfolg über den TSV Hartberg in der vierten Meisterschaftsrunde zog sich der Niederösterreicher einen Muskelfaserriss zu, in deren Folge er für mehrere Wochen verletzungsbedingt ausfiel. Eine geplante Rückkehr nach zwei Monaten scheiterte. Nach einem Kurzeinsatz gegen den FC Lustenau 07 Anfang Oktober fiel Dorner bis kurz vor der Winterpause aus. Im Frühjahr kam er nur mehr zu vereinzelten Einsätzen und verpasste die restliche Saison abermals aufgrund einer Verletzung. Nach nicht einmal 400 Einsatzminuten, die er bei zehn verschiedenen Einsätzen absolvierte und dabei auf einen Treffer und eine Torvorlage kam, verließ er den SKN St. Pölten am Saisonende in Richtung Amateurfußball.
In der Regionalliga Ost wurde er vom SC-ESV Parndorf 1919 unter Vertrag genommen,MARTIN DORNER WECHSELT ZU SC ESV-PARNDORF, abgerufen am 25. November 2023 hatte jedoch auch dort Schwierigkeiten sich über längere Zeit durchzusetzen. Sein dortiger Trainer Simon Knöbl setzte ihn abwechselnd als Ein- bzw. Auswechselspieler ein, sodass er bis kurz vor der Winterpause kaum zu Einsätzen über die volle Spieldauer kam. Kurz nach dem Start ins Frühjahr fiel Dorner Anfang April 2011 verletzungsbedingt ausDer Paarlauf bleibt Thema, abgerufen am 27. November 2023 und kam bis Saisonende nur mehr in zwei weiteren Ligapartien zum Einsatz. Bei 19 Meisterschaftseinsätzen blieb Dorner in dieser Saison torlos und beendete die Meisterschaft mit dem Klub auf dem ersten Platz. In den anschließenden Relegationsspielen gegen den Neunten der zweitklassigen Ersten Liga, den First Vienna FC, scheiterten die Burgenländer mit einem Gesamtscore von 1:5 aus Hin- und Rückspiel klar an einer Rückkehr in den Profifußball. Im ÖFB-Cup 2010/11 scheiterte er mit der Mannschaft in der zweiten Runde gegen den Bundesligisten SK Sturm Graz.
SC Mannsdorf, AS Koma, FC Purkersdorf Im Sommer 2011 wechselte er zum SC Mannsdorf mit Spielbetrieb in der fünftklassigen 2. Landesliga Ost,2. LANDESLIGA OST (14.06.2011), abgerufen am 27. November 2023 wo er sich jedoch nach nur wenigen Einsatzminuten im Testspiel gegen den Nußdorfer AC einen Bänderriss im Knöchel zuzog.2. LANDESLIGA OST (26.07.2011), abgerufen am 27. November 2023 Dorners Ausfall fiel nur kurz aus; bereits einen Monat später war er kurz nach Saisonstart schon wieder auf dem Spielfeld.2. LANDESLIGA OST (16.08.2011), abgerufen am 27. November 2023 Bis zur Winterpause hatte es der Offensivakteur auf zehn Meisterschaftseinsätze sowie einen -treffer gebracht und kam im nachfolgenden Frühjahr nach Einsätzen in der Saisonvorbereitung nur in einem einzigen Ligaspiel zu einem Kurzeinsatz. Mit der Mannschaft wurde er am Ende überlegener Meister der 2. Landesliga Ost und stieg mit dem Team in die 1. Niederösterreichische Landesliga auf.2. LANDESLIGA OST (29.05.2012), abgerufen am 27. November 2023Haas: "Es war für mich der richtige Schritt", abgerufen am 27. November 2023