Maripasoula ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Übersee-Département Französisch-Guayana in Südamerika. Mit einer Fläche von 18.360 km² (in etwa so groß wie Sachsen) ist Maripasoula die flächenmäßig größte Gemeinde Frankreichs.

Geografie Zahlreiche Flüsse durchqueren das Gemeindegebiet von Maripasoula, der wichtigste ist der Lawa, der später in den Maroni mündet. Maripasoula grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Suriname, im Norden an die Gemeinden Papaichton und Saül und im Osten an Camopi. Der höchste Punkt ist der Tabulaire (830 m) im Osten des Gemeindegebietes.

Bevölkerungsentwicklung Mit Einwohnern (Stand ) gehört Maripasoula zu den mittelgroßen Gemeinden in Französisch-Guayana. Seit der Gründung der Ortschaft 1947 ist die Einwohnerzahl konstant gestiegen. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren stieg die Bevölkerungszahl sehr steil an. Dies ist nebst der hohen Geburtenrate in dieser Region auch durch starke Einwanderungen aus asiatischen und südamerikanischen Ländern zu begründen. Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2017Einwohner 606 636 884 1.007 1.748 3.710 7.568 13.227 Quellen: Cassini und INSEE

Illegale Goldsucher Drei französische Militärs sind am 17. Juli 2019 in Maripasoula, an der Grenze mit Suriname, umgekommen. Sie starben bei einer Operation gegen illegale Goldsucher und beim Versuch der Sprengung eines Tunnels durch das Einatmen von Dämpfen aus giftigen Gasen.Südamerika: Französische Soldaten bei Einsatz gestorben, Mitteldeutsche Zeitung, 18. Juli 2019, abgerufen am 23. August 2021.

Persönlichkeiten Cyrille Regis (1958–2018), englischer Fußballspieler

Einzelnachweise

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