Sead Hasanefendić (* 1. August 1948 in Novi Sad, Jugoslawien) ist ein ehemaliger jugoslawischer und heute kroatischer Handballtrainer.
Karriere mini|Sead Hasanefendić in einer Auszeit seiner Mannschaft Hasanefendić trainierte bis 2. Dezember 2011 den VfL Gummersbach, mit dem er dreimal bei einem europäischen Pokalwettbewerb siegreich war.sport1.de: Gummersbach feuert Hasanefendic. Abgerufen am 2. Dezember 2011 Zeitweise war er parallel Coach der serbischen Nationalmannschaft. Zuvor trainierte er die Nationalmannschaft Tunesiens, an deren Erfolgen er entscheidenden Anteil hatte. Aufgrund dieser Erfolge wird er in Tunesien als Said Hassan Afendic verehrt.Kieler Nachrichten vom 25. Januar 2007: Tunesien stürzte ab, abgerufen am 18. August 2007 Vom 15. März 2013 bis zum Ende der Saison 2012/13 war Hasanefendić Trainer beim Bundesligisten GWD Minden.handball-world.com: GWD bestätigt: Hasanefendic kommt vom 15. März 2013, abgerufen am 15. März 2013 Anschließend wurde Hasanefendić erneut Trainer der tunesischen Nationalmannschaft, die er bis Januar 2015 trainierte.handball-world.com: Sead Hasanefendic übernimmt Tunesien vom 8. Juli 2013, abgerufen am 9. Juli 2013 Im März 2015 übernahm er das Traineramt des Bundesligisten TuS N-Lübbecke.handball-world.com: Lübbecke findet Nachfolger für Beuchler vom 24. März 2015, abgerufen am 24. März 2015 Im März 2017 übernahm Hasanefendić erneut das Traineramt des VfL Gummersbach, den er bis zum Saisonende 2016/17 trainierte.handball-world.com: Sofortiger Trainerwechsel beim VfL Gummersbach vom 26. März 2017, abgerufen am 27. März 2017 Ab 2017 sollte er Trainer der algerische Nationalmannschaft werden, aber keine Einigung wurde mit der Fédération algérienne de handball erzielt.handball-world.news: Hasanefendic als neuer Nationaltrainer Algeriens bestätigt vom 19. Oktober 2017, abgerufen am 19. Oktober 2017aps.dz: Hasanefendic ne viendra pas, un technicien local pour le Sept national vom 24. Juni 2018, abgerufen am 24. Juni 2018 Zur Saison 2018/19 übernahm er zusätzlich das Traineramt des deutschen Drittligisten ThSV Eisenach.handball-world.news: Erfahrung für den Absteiger: Hasanefendic wird Trainer des ThSV Eisenach vom 21. Juni 2018, abgerufen am 21. Juni 2018 2019 stieg Eisenach unter seiner Leitung in die 2. Bundesliga auf. Nach der Saison 2019/20 verließ er Eisenach.handball-world.news: Paukenschlag bei ThSV Eisenach: Sead Hasanefendic hört auf, Markus Krauthoff-Murfuni übernimmt vom 7. Juli 2020, abgerufen am 7. Juli 2020
WM-Spiel BR Deutschland – Schweiz 1982 Legendär wurde am 4. März 1982 das Weltmeisterschaftsspiel in der Dortmunder Westfalenhalle zwischen Westdeutschland und der damals von Sead Hasanefendić trainierten Schweiz. 22 Sekunden vor dem Abpfiff hatte die Schweiz trotz Unterzahl zum 16:16 ausgeglichen. Die deutsche Mannschaft hatte in den letzten Sekunden des Spiels den Ball. Als Erhard Wunderlich zum Sprungwurf ansetzte, wurde er von hinten geklammert. Es war der Schweizer Spieler Peter Jehle, den Hasanefendić mit dem Kommando „Los, halt ihn fest!“ aufs Spielfeld gestoßen hatte – als sechsten Feldspieler. Dies verhinderte den Sieg der Mannschaft von Vlado Stenzel und damit das Spiel um die Bronzemedaille. Die Regelwidrigkeit wurde erst am nächsten Tag von einem Journalisten bemerkt, doch der Protest des Deutschen Handballbundes (DHB) kam zu spät; er hätte spätestens eine Stunde nach Abpfiff eingereicht werden müssen. Hasanefendić wurde in der Schweiz für seine Cleverness und Geistesgegenwärtigkeit gefeiert.
Erfolge Französischer Meister 1989 mit US Créteil 1992 mit HB Vénissieux 1997 mit US Ivry HB Französischer Pokalsieger 1989 mit US Créteil 1991 und 1992 mit HB Vénissieux Slowenischer Meister 1999 und 2000 mit RK Celje Slowenischer Pokalsieger 1999 und 2000 mit RK Celje Deutscher Vizemeister 1994 mit der SG HamelnTHW Kiel: Gegnerkader VfL Gummersbach Saison 2002/2003, abgerufen am 18. August 2007 DHB-Pokal-Finalist 2009 4. Platz bei der Handball-Weltmeisterschaft 2005 mit Tunesien Afrikameisterschaft Afrikameister 2006 mit Tunesien Finalist 2008 und 2014 EHF-Pokal 2009 mit dem VfL Gummersbach Europapokal der Pokalsieger 2010 und 2011 mit dem VfL Gummersbach Wahl zum „Trainer der Saison 2010“
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Einzelnachweise
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