Die NASCAR Craftsman Truck Series ist eine von der NASCAR veranstaltete Rennserie, die mit umgebauten Pick-ups bestritten wird, welche sich an dem Design der Fahrzeuge des Sprint Cups orientieren.
Entstehung mini|Colin Braun (2008) Die Geschichte der Camping World Truck Series begann damit, dass ein paar Offroad-Rennfahrer einen auf den NASCAR-Autos basierenden Prototyp eines Pick-ups anfertigten. Das Projekt wurde erstmals während des Daytona 500 1994 vorgestellt. Diese Mischung aus Truck, Pick-up und den Rennwagen des Sprint-Cups erwies sich auch bei anderen Testrennen während der regulären Saison als extrem beliebt, und so gründete die NASCAR 1995 die vorerst als SuperTruck Series bekannte amerikanische Rennserie, die erst ein Jahr darauf ihren jetzigen Namen erhielt. Die ersten namhaften Rennställe, die teilnahmen, waren unter anderem Richard Childress Racing, Hendrick Motorsports und Roush Racing.
Zwei große Unterschiede zum Sprint Cup und der Nationwide Series sind, dass sie sich zum einen in mehreren Punkten des Reglements unterscheiden und, dass sich die Länge der Rennen meist auf nur ca. 125 Meilen bezieht, was nur knapp über 200 Kilometer sind, wohingegen ein NASCAR-Sprint-Cup-Rennen eine Länge von bis zu 600 Meilen (beim Coca-Cola 600 auf dem Charlotte Motor Speedway) haben kann.
Fernsehübertragung Die ersten Rennen der Serie wurden in den USA von ESPN, TNN, WTBS, ABC, und CBS übertragen. 2001 sicherte sich dann der amerikanische Sportsender ESPN (der inzwischen von ABC aufgekauft wurde) die amerikanischen Exklusivrechte für die Übertragung. Diese bekam dann 2003 der Speed Channel, der jedes Rennen übertrug (mit Ausnahme derer zwei, die diese Saison von Fox ausgestrahlt wurden). 2013 wurde Speed Channel zu Fox Sports 1 umgewandelt und übertrug die Rennen. Aktuell werden diese weiterhin von FS1 ausgestrahlt.
Motor Racing Network hat die exklusiven Radioübertragungsrechte für die NASCAR Camping World Truck Series.
Technische Einzelheiten
mini|Mike Skinners 2006er Pick-up-Truck aus der Camping World Truck Series
Hubraum: 5,8 l (358 in³) V8-Motor mit zentraler Nockenwelle und OHV-Ventilsteuerung (Pushrod) Übersetzung: 4-Gang – Manuell Gewicht: ohne Fahrer: 1455 kg (3.200 Pfund) mit Fahrer: 1545 kg (3.400 Pfund) Leistung: 485–522 kW (650–700 PS) Kraftstoff: 98 Oktan Benzin Bleifrei Tankinhalt: 83,2 Liter Kraftstoffzustellung: Vergaser Luft-Kraftstoff-Mischungverhältnis: 12:1 Saugmotor Vergaser: Doppel-Registervergaser (4bbl) mit einer maximalen Gemischdurchflussmenge von 390 Kubikfuß pro Minute (184 Liter pro Sekunde) Radstand: 2,8 m (112 in)
Hersteller 1995 bis heute
thumb|Dawson Suttons Rackley Roofing Chevrolet mit der Startnummer 26 auf dem Las Vegas Motor Speedway 2025
Chrysler LLC: Dodge Ram/Ram Truck: 1995–2016
Ford Motor Company: Ford F-150: 1995-heute
GM: Chevrolet C/K: 1995–1997 Chevrolet Silverado: 1998-heute
Toyota: Toyota Tundra: 2004-heute
Camping-World-Truck-Series-Champions Für eine ausführliche Darstellung siehe Liste der NASCAR-Champions
1995: Mike Skinner 1996: Ron Hornaday Jr. 1997: Jack Sprague 1998: Ron Hornaday Jr. 1999: Jack Sprague 2000: Greg Biffle 2001: Jack Sprague 2002: Mike Bliss 2003: Travis Kvapil 2004: Bobby Hamilton 2005: Ted Musgrave 2006: Todd Bodine 2007: Ron Hornaday Jr. 2008: Johnny Benson 2009: Ron Hornaday Jr. 2010: Todd Bodine 2011: Austin Dillon 2012: James Buescher 2013: Matt Crafton 2014: Matt Crafton 2015: Erik Jones 2016: Johnny Sauter 2017: Christopher Bell 2018: Brett Moffitt 2019: Matt Crafton 2020: Sheldon Creed 2021: Ben Rhodes 2022: Zane Smith 2023: Ben Rhodes 2024: Ty Majeski
Rookie-of-the-Year-Award-Gewinner (Bester Neuling) Für eine ausführliche Darstellung der besten Neulinge siehe NASCAR Rookie of the Year Award
1996: Bryan Reffner 1997: Kenny Irwin jr. 1998: Greg Biffle 1999: Mike Stefanik 2000: Kurt Busch 2001: Travis Kvapil 2002: Brendan Gaughan 2003: Carl Edwards 2004: David Reutimann 2005: Todd Kluever 2006: Erik Darnell 2007: Willie Allen 2008: Colin Braun 2009: Johnny Sauter 2010: Austin Dillon 2011: Joey Coulter 2012: Ty Dillon 2013: Ryan Blaney 2014: Ben Kennedy 2015: Erik Jones 2016: William Byron 2017: Chase Briscoe 2018: Myatt Snider 2019: Tyler Ankrum 2020: Zane Smith 2021: Chandler Smith 2022: Corey Heim 2023: Nick Sanchez 2024: Layne Riggs
Most-Popular-Driver-Award-Gewinner (Beliebtester Fahrer)
1995: Butch Miller 1996: Jimmy Hensley 1997: Ron Hornaday Jr. 1998: Stacy Compton 1999: Dennis Setzer 2000: Greg Biffle 2001: Joe Ruttman 2002: David Starr 2003: Brendan Gaughan 2004: Steve Park 2005: Ron Hornaday Jr. 2006: Johnny Benson 2007: Johnny Benson 2008: Johnny Benson 2009: Ricky Carmichael 2010: Narain Karthikeyan 2011: Austin Dillon 2012: Nelson Piquet junior 2013: Ty Dillon 2014: Ryan Blaney 2015: John Hunter Nemechek 2016: Tyler Reddick 2017: Chase Briscoe 2018: Noah Gragson 2019: Ross Chastain 2020: Zane Smith 2021: Hailie Deegan 2022: Hailie Deegan 2023: Hailie Deegan 2024: Rajah Caruth
Weblinks
Die offizielle amerikanische Website mit täglichem NASCAR News Magazin Truck Series bietet Hintergründe und Details zu jedem Rennen
Einzelnachweise
Kategorie:NASCAR-Rennserie Kategorie:Erstveranstaltung 1995 Kategorie:Motorsportwettbewerb in den Vereinigten Staaten