Szikszó () ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.

Geografische Lage Szikszó liegt in Nordungarn, 15 Kilometer nordöstlich des Komitatssitzes Miskolc. Nachbargemeinden sind Aszaló, Alsóvadász und Onga.

Geschichte mini|Beschreibung des Türkischen Überfalls auf Szikszó und seiner Zurückschlagung auf einer Ein-Blatt-Zeitung von 1577 (bewahrt in der Forschungsbibliothek Gotha) Von den wiederholten Einfällen der Türken ist besonders jener vom 10. November 1577 (Martini) bekannt geworden. Nachdem die Plünderungen und Verwüstungen sowie die große Zahl der Gefangengenommenen in der Umgebung bekannt wurden, eilten von verschiedenen benachbarten Städten Krieger zu Hilfe, darunter Bálint Prépostváry mit 400 Mann aus Kassa, denen es gelang, die Türken trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit zu schlagen.

Im Zuge der ungarischen Revolution 1848/49 kam es am 28. Dezember 1848 zum Gefecht bei Szikszó, in welchem die kaiserlich-königlichen Truppen unter Franz Schlik zu Bassano und Weißkirchen gegen die ungarischen Revolutionstruppen siegten. Im Jahr 1907 gab es in der damaligen Großgemeinde 829 Häuser und 3966 Einwohner auf einer Fläche von 6097 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szikszó im Komitat Abaúj-Torna. 1989 erhielt Szikszó den Status einer Stadt.

Sehenswürdigkeiten 1588er-Denkmal (1588-as emlékmű) Griechisch-katholische Kirche Istenszülő születése Reformierte Kirche, erbaut im gotischen Stil Römisch-katholische Kirche Szentháromság Schloss Bethánia (Bethánia kastély), erbaut im 18. Jahrhundert Szent-István-király-Statue (Szent István király szobra), erschaffen von József Mazúr Weinkeller (Magyar-hegyi borpincék) Weltkriegsdenkmäler (I. és II. világháborús emlékmű) Zsigmond-Móricz-Büste, erschaffen von István Halmágyi

Städtepartnerschaften Dro, Italien Sovata, Rumänien Stronie Śląskie, Polen Waldems, Deutschland

Söhne und Töchter der Stadt István Mezey (1945–2012), Maler und Grafiker Ildikó Gáll-Pelcz (* 1962), Politikerin Réka Molnár (* 1986), Fußballschiedsrichterin Gábor Jurek (* 2004), Fußballspieler

Verkehr Durch Szikszó verläuft die Hauptstraße Nr. 3. Die Stadt ist angebunden an die Eisenbahnstrecke von Miskolc nach Hidasnémeti. Weiterhin bestehen Busverbindungen nach Miskolc, über Halmaj nach Encs sowie über Homrogd, Kupa und Gadna nach Gagybátor.

Einzelnachweise

Weblinks

Offizielle Website von Szikszó (ungarisch) Szikszó in A Pallas nagy lexikona (ungarisch) A szikszói református templom (ungarisch)

Szikszo