Gerd Brenneis (* 3. Januar 1936Kutsch/Riemens geben 1936 als Geburtsjahr an. Mehrere Zeitungsmeldungen anlässlich seines Todes (wie Berliner Kammersänger Gerd Brenneis ist tot. In: Berliner Zeitung, 13. März 2003) berichteten allerdings, dass Gerd Brenneis im Alter von 73 Jahren verstorben war. in Nienhagen, Mecklenburg; † 13. März 2003 in Güstrow) war ein deutscher Opernsänger (Tenor).
Leben Brenneis wurde 1974 von der Deutschen Oper Berlin in ihr Ensemble verpflichtet, dem er bis 1996 angehörte. Hier stand er in 174 Vorstellungen auf der Bühne. Unter Eugen Jochum sang er Walther von Stolzing in den Meistersingern, Tannhäuser unter Jesús López Cobos, Siegfried, Parsifal, Rienzi und Lohengrin, Max im Freischütz, Florestan in Fidelio, Bacchus in Ariadne auf Naxos und den Kaiser in Die Frau ohne Schatten.
Auch an den internationalen Opernbühnen, unter anderem an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York und den Bayreuther Festspielen, machte er sich in den Heldenpartien von Richard Wagner und Richard Strauss einen Namen. Seine künstlerische Heimat blieb aber stets die Deutsche Oper Berlin. Brenneis starb nach schwerer Krankheit.Berliner Kammersänger Gerd Brenneis ist tot. In: Berliner Zeitung, 13. März 2003Berliner Morgenpost, 26. März 2003
Literatur Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens: Großes Sängerlexikon. Dritte, erweiterte Auflage. K. G. Saur, München 1999. Band 1: Aarden–Davis, S. 446–447.
Weblinks
Gerd Brenneis Ausführliche Biografie mit vielen Bildern
Einzelnachweise
Anmerkungen
Kategorie:Opernsänger Kategorie:Tenor Kategorie:Heldentenor Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1936 Kategorie:Gestorben 2003 Kategorie:Mann