Buchuti Gurgenidse (, , auch Bukhuti Gurgenidze; * 13. November 1933 in Surami, Innerkartlien, Georgien; † 23. Mai 2008 in Tiflis) war ein georgischer, früher sowjetischer, Schachgroßmeister.

Buchuti Gurgenidse bekam von der FIDE 1966 den Titel Internationaler Meister und 1970 den Titel Großmeister verliehen.Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 75. Er gewann zwölfmal die Einzelmeisterschaft der Georgischen SSR: 1955, 1958–1965, 1968, 1970 und 1973. In den Jahren 1957 und 1958 gewann er mit der sowjetischen Mannschaft die Studentenweltmeisterschaft. Später trainierte er mehrere georgische Spitzenspielerinnen, darunter Maia Tschiburdanidse und Nana Alexandria. In den 1990er Jahren war er auch Vizepräsident des Georgischen Schachverbandes.

Nach Buchuti Gurgenidse sind eine Reihe von Eröffnungen und Varianten benannt, so beispielsweise die Gurgenidze-Variante in der modernen Verteidigung, die Gurgenidze Variante in der Caro-Kann-Verteidigung oder die Gurgenidze-Variante in einem Abspiel des Rossolimo-Sizilianers.

Turniersiege 1965 Tiflis: 1. Platz 1969/70 Tiflis: 1. Platz (geteilt mit Michail Tal) 1976 Olomouc: 1. Platz Schachweltmeisterschaft der Senioren 1993 in Bad Wildbad: 2. Platz (punktgleich mit dem Sieger Mark Taimanow)

Einzelnachweise

Weblinks

Death of a chess original (englisch)

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